Radbolzen nach 60km nachziehen

Fragen zur Technik von Fahrzeugen

Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon Der Sterni » Di 4. Dez 2018, 13:13

Radbolzen/-muttern gehören stets fettfrei eingesetzt - so die allgemeine Lehrmeinung und auch mein Standpunkt.

Warum es immer/meißt links ist dürfte an Fliehkraft und/oder Rotationskräften liegen.
Nicht ohne Grund werden Radbolzen/-muttern in früher Vorzeit auf der linken Fahrzeugseite oftmals Linksgewinde gehabt haben. - Transit beispielsweise oder aauch einige LKW und Traktoren.

Mein Freund der Baum braucht CO², drum setz' ichs ausm Auspuff frei.
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon iguana » Di 4. Dez 2018, 14:19

hmm. ich habe in meinem leben glaube ich noch keine einzige radschraube/-mutter nachgezogen, mache nie die nabe/felge sauber, mach da nirgends irgendwo paste dran und ziehe immer alles im PKW bereich mit 120NM fest. nie irgendwelche probleme. ¯\_(ツ)_/¯
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon Frankass » Di 4. Dez 2018, 14:49

Ich habe mir schon sowas gedacht bezüglich der Lehrmeinung. Ich halte aber nix davon beim Lösen der Schrauben nach einem Jahr nen 1,5 m langen Hebel auf nem Radkreuz zu brauchen um die wieder lösen zu können. Wie gesagt, ich fette die Gewinde solange ich denken und schrauben kann und bei mir hat sich noch nie ne Radmutter oder Schraube gelöst. Das wir früher mit den Hecktrieblern gefahren sind wie Jugendliche um die Zwanzig versteht sich wohl.

Der Olds hat linksseitig auch Linksgewinde. Musste ich lernen. Habs natürlich erst mal nur viel fester gezogen beim ersten Losdrehversuch ;)
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon Burt » Di 4. Dez 2018, 15:56

Aaalso ich fasse zusammen, Auflageflächen leicht einfetten, Gewinde mit Rostlöser ggf. gangbar machen und Drehmoment knacken ohne Gleitmittel...

Und dabei natürlich nicht vergessen eine gelbe Weste zu tragen :moped:
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon Rautenfahrer » Di 4. Dez 2018, 15:59

Burt hat geschrieben:Und dabei natürlich nicht vergessen eine gelbe Weste zu tragen :moped:


Wenn man das nachts im Regen auf dem Standstreifen der Autobahn nachholen muss..... ja. :kotz:
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon Bullitöter » Di 4. Dez 2018, 19:54

Geht auch ne orangefarbene Weste von der DB?
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon Fuchs » Di 4. Dez 2018, 19:58

Bullitöter hat geschrieben:Geht auch ne orangefarbene Weste von der DB?

Nur bei Linksgewinde
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon Bullitöter » Mi 5. Dez 2018, 00:24

Mist :nein:
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon CoolCruiser » Mi 5. Dez 2018, 11:52

Ich oute mich auch mal, aber in die andere Richtung: Ich habe noch nie eine Radschraube nachgezogen. Ich knalle die immer möglichst fest an, und gut ist.
Nur beim letzten Wechsel an meinem Hyundai Lantra lag gerade ein Drehmomentschlüssel griffbereit, da hab ich die Schrauben dann brav mit 115nm angezogen. Nach nicht einmal 2km Fahrt machte es hinten dann recht hässliche Geräusche. Angehalten und festgestellt dass sich links und rechts alle Radschrauben leicht gelöst hatten.
Jetzt knalle ich sie wieder wie früher möglichst fest an.

Fett oder so hab ich noch nie genutzt. Wenn tatsächlich mal ein Rad nicht abging, dann hab ich immer alle Radschrauben leicht gelöst, kurz angefahren und stark gebremst - knack, Felge gelöst.
Gebe aber zu, dass Fett oder Keramikpaste wohl die elegantere Lösung ist.
Viele Grüße aus Castrop-Rauxel
Matthias
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Re: Radbolzen nach 60km nachziehen

Beitragvon nordwind32 » Mi 5. Dez 2018, 17:00

CoolCruiser hat geschrieben:Wenn tatsächlich mal ein Rad nicht abging, dann hab ich immer alle Radschrauben leicht gelöst, kurz angefahren und stark gebremst - knack, Felge gelöst.


Auf die Idee bin ich '91 bei meinem NVA-Barkas gar nicht gekommen.
Ich bezweifel auch das das mit der Trommel hinten geklappt hätte :gruebel:
Der Lehmann musste ja einige Überredungsversuche machen...
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