Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

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Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Alex86 » So 6. Sep 2015, 02:18

Hallo ihr,
Ich bin langsam an dem Punkt angekommen, wo sich ein eigenes Schweißgerät für mich lohnen würde.
Jedoch ist mein Budget auf etwa 400€ begrenzt, es sollte ein MAG/MIG Schutzgasgerät sein und auch für Karosseriearbeiten brauchbar sein. Da ich kein "Baumarktgerät" kaufen möchte, soll es ein gebrauchtes, höherwertiges werden. Leider werde ich das Gerät erst einmal mit 230V betreiben müssen, aber ein Starkstromanschluss wäre für einen späteren eventuellen Schrauberumzug auch nicht uninteressant.
Jetzt habe ich mir ein paar aus der näheren Umgebung im Netz ein paar interessante heraus gesucht, jedoch kann ich leider nicht einschätzen ob diese etwas taugen oder nicht. Daher wäre ich für eure Einschätzungen dankbar und eventuelle andere Vorschläge für brauchbare Gebrauchtgeräte. :wink:

Gerät 1: T.I.P. Tronic 180F

Gerät 2: Elektra Bekum 160A

Gerät 3: Elektra Bekum Typ: 150/25 Turbo
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Merlin6000 » So 6. Sep 2015, 07:19

Moin

Ich nutze seit knapp 30 Jahren ausschließlich Elektra-Beckum Geräte

Einmal das 160/35ET Combi und einmal das 180/35 beide haben 230/400Volt Anschluss und reichen für den Kfz Bereich völlig aus

Das 150/25 hat ein Kumpel, damit kann man maximal Cola Dosen zusammen kleben
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon KLE » So 6. Sep 2015, 15:15

Sowohl ich, als auch mein Karosseriebauerkumpel(!) nutzen privat ein ALTES Einhell SGA 175 Turbo.

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Und er bekommt da ohne Probleme echte Profinähte hin.

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Wie zu sehen: Sowohl Dünnblech, als auch massives Material möglich. Geht mit Drehstrom und normaler Steckdose, für normalses Kaosserieblech reichen die 230V.

ANGEBLICH (hatte nie ein neueres) wurde in neueren Modellen an den Komponenten gespart, wie z.B. beim Gebläse, bei meinem ist noch eines mt einen vernünftigen Gehäuse drin.

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bullitöter als Kommentar in meinem Fusselblog hat geschrieben:Ick hab so etwa 10 Jahre nach dir ein SGA 175 Turbo gekauft.
Damit war nicht so toll schweißen ohne einige Umbauten und man kann auch gut sehen, dass bei deinem zB. ein vernüftiges Gebläse mit Gehäuse drin ist und nicht, wie es bei meinem war, ein offenes Lüfterrad was da so ein bisschen vor den Löchern zum rausblasen herrumgequirlt hat. Das ist sicher auf andere Komponenten übertragbar.

Wenn die Qualität in den letzten 10 Jahren noch weiter abgenommen hat, dann kann man die Einhelldinger vermutlich wirklich nurnoch wegwerfen.


Meines ist von 1992, hab bisher alles damit geschweißt, obwohl es ein Baumarktgerät ist.
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon shopper » So 6. Sep 2015, 17:32

durch einen glücklichen zufall habe ich mir ein e/b 160/30 ertauscht(rot)
und ich muss sagen es ist schon etwas anderes als der chinakracher den ich das letzte mal hatte

man bekommt mit nem billiggerät auch vernünftige tüfgerechte punkte hin..gar keine frage


was mich allerdings irritiert ist das das e/b 150 nun so viel schlechter sein soll....
des sagt doch "nur" etwas über die maximal leistung des gerätes was aus...
und volle pulle schweisst doch keiner dünnblech..oder irre ich da..?
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Merlin6000 » So 6. Sep 2015, 17:40

Ich habe mit zwei unterschiedlichen Elektra Beckum 150/25 diese schlechten Erfahrungen gemacht, vielleicht waren die Kernschrott, keine Ahnung, schweißen konnte man das nicht nennen sondern nur bruzzeln, gleichmäßig ging da überhaupt nichts
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon shopper » So 6. Sep 2015, 17:47

ok



vllt. ist es nur einbildung....

ich habe an mein 160er nen drehstromstecker geschraubt weil mir auf stufe 3 ewig die sicherung rausgeflogen ist
an den sicherungkasten geh ich nich bei... so kam der rat mit dem drehstrom und nur eine phase von nem elektriker...

ergebniss... es fliegt nix mehr raus und ich bin der meinung das der strom auch satter/gleichmässiger da ist = schönere punkte und nähte
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Merlin6000 » So 6. Sep 2015, 18:22

Mit Drehstrom schweißt es gleichmäßiger, komme nur damit nicht weit genug runter wenn man rostiges Blech am Auto hat

Ich habe speziell für das Schutzgasgerät eine Steckdose in meiner Scheune mit 4mm² Leitung versorgt und mit einem C20 Leitungsschutzschalter abgesichert, da läuft das Gerät dann auf allen Stufen auch bei 230 Volt
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Alex86 » Mo 7. Sep 2015, 23:03

Danke für eure bisherigen Antworten! Natürlich ist das meiste, das ich im Auge hatte jetzt schon wieder weg. :-)
Aber ich halte dann mal die Augen offen, spezielle nach Elektra Becker Geräten ab 160A.

Könnt ihr mir vielleicht sagen, inwieweit folgende Hersteller auch in Ordnung gingen, oder von welchen man besser die Finger ließe?

-Messer Griesheim Autoboy (erste Ausführung glaube ich. Also "1")
-SBN 160A
-Delax, bzw Dalex Geräte
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon All Eyez on me » Mo 7. Sep 2015, 23:49

Alle von Dir genannten sind ok und für professionellen Einsatz gedacht. Kannst da also nicht viel verkehrt machen solange die Geräte technisch in Ordnung sind.

Ich selbst schweiße derzeit auch noch mit einem uralten T.I.P. das mir nun schon mehr als 15 Jahre (damals neu gekauft) gute Denste leistet. Aber ich denke auch schon seit längerer Zeit über etwas Stärkeres nach da ich doch ziemlich viel schweiße...

Was nicht heißt, daß ich mein gutes altes T.I.P. dann abschaffen würde. Mit dem Ding hab ich siviel schon umgebaut und erlebt....das darf bleiben! :top:
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Re: Kaufberatung Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Merlin6000 » Di 8. Sep 2015, 07:55

Alex86 hat geschrieben:-Messer Griesheim Autoboy (erste Ausführung glaube ich. Also "1")
-SBN 160A
-Delax, bzw Dalex Geräte



Nummer 1 und Nummer 3 kann ich empfehlen aus eigener Erfahrung, wie gesagt Profigeräte und meist sehr teuer

Nummer 2 kenne ich nicht persönlich

Für ein gutes preiswertes Gerät musst du schnell sein und den Markt laufend beobachten, bei Ebay haste kaum eine Chance sowas billig zu bekommen

Und wichtig, vor dem bezahlen zur Probe schweißen, nicht das es rum spackt und deshalb verkauft wird
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