Miniprojekt für zwischendurch...

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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon outrage » Fr 2. Aug 2019, 12:14

Was macht man, wenn man eine Woche KZH ist? Richtig, man bereitet den Mini für die HU vor (schon wieder? Krass)
Zuerst wollte ich mal eben nur die eine Stossstangen-Befestigung richten und sah mich dann unerwartet mit diesem Kunstwerk konfrontiert (unbekannter Künstler, Polyester, frühes 21. Jh):
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Man kennt das - Rückbau bis man auf Metall stösst. Hier habe ich schon frisches Blech reingelassen. Die flachen Teile waren mal ein Computergehäuse.
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Lediglich die runden Teile habe ich aus feinstem Tiefziehblech gefertigt. Hier ist schon wieder alles zusammen und angestrichen:
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Momentan bekämpfe ich zwei kleine Bläschen am Dreiecksblech. Eisberg-Prinzip. Einmal A-Säule neu:
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Mal die Rundung mit eingesetzter Tür überprüfen. Sieht gut aus.
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Und noch einer für Galileo Mystery: An der markierten Verschraubung tritt Bremsflüssigkeit aus, wenn man das Pedal tritt - und zwar nicht am Röhrchen, sondern am Gewinde. Die Verschraubung ist fest.
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon Frankass » Fr 2. Aug 2019, 12:58

Bremsleitung geht in einen zugesetzten Gummischlauch über und die Bremsflüssigkeit nimmt den Weg des geringsten Widerstands, wobei zwar die Mutter fest im Gewinde sitzt aber der Kegel nicht fest in der Senkung ;) Tippe ich. Oder Aufnahme eingerissen.
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon weichei65 » Fr 2. Aug 2019, 14:10

Bremsleitung in dem Schraubnippel festgerostet und fühlt sich nur am Schlauch fest an. Ist es aber nicht...

Vielleich war das ja derselbe Künstler und er hat den Schlauch iwie auf die Leitung gefummelt bekommen.
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon Frankass » Fr 2. Aug 2019, 14:53

Genau, die Leitung ist nicht gebördelt sondern nur mit Sika eingeklebt ;)
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon outrage » Sa 3. Aug 2019, 12:19

Das Dreiecksblech ist auch wieder drin, hier angeheftet. Ich weiss - das Teil kann man auch kaufen. Aber ich hatte eigentlich vor, nur den Streifen rechts zu ersetzen, als ich feststellte, dass das "Blech" aus einem interessanten Verbundwerkstoff bestand: Eisenoxid und Polyester...
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Nochmal zur Bremsleitung: Wir haben das Auto seit sechs Jahren, und fünfeinhalb davon war die Verschraubung dicht. Ich hab die auch nicht angefasst, sie wurde einfach undicht.
Die Verschraubung sitzt in eimen T-Stück, von hinten kommt die Leitung vom Bremskraftverteiler, nach unten geht der Schlauch zur rechten Bremszange, und die Leitung nach vorne, die man sieht (und die undicht ist) geht nach vorn u-förmig um den Motorträger zur linken Bremszange.
Man kann den Nippel lösen, die Leitung dreht sich nicht mit, ist nicht festgegammelt. Und wieder anknallen. Wird aber nicht dicht.
Googeln bringt auch nix, da sind nur Leute, die neue Verschraubungen nicht dicht bekommen.
Ich werde jetzt erstmal zwei neue Nippel besorgen und das Stück Bremsleitung ersetzen und hoffen dass das Problem damit gelöst ist.
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon Christian » Sa 3. Aug 2019, 17:09

Vielleicht hat die mal jemand abgerissen und (zu tief) ausgebohrt...
Ansonsten Respekt, gute Arbeit!
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Alle sagten "Das geht nicht." Da kam einer und hat´s versucht, und es ging nicht.
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon outrage » So 11. Aug 2019, 12:26

Bremsleitung alt vs. neu:
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Eingebaut. Ist anscheinend dicht. Haken dran.
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Die Karre ist so weit wieder zusammen gebaut - alle reparierten Stellen lackiert und der Unterboden grosszügig mit Mike Sander eingeschmiert. So kann man dann zur HU fahren, mal sehen was die noch alles finden.
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon outrage » Di 3. Sep 2019, 09:29

Hier kann ich Vollzug melden. Der Prüfer hat tatsächlich nur eine Stelle gefunden, wo ich noch mal ran musste. Hatte ich schon gesehen, aber nicht für tragisch erachtet. Sah der Prüfer anders, so what. Hier nur ein Foto von zwischendrin:
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Auf die nächsten zwei Jahre.
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon outrage » Sa 28. Sep 2019, 11:50

Der Mini lief zu fett. Hat so gerade eben die AU geschafft. Zündkerzen waren schwarz.
TL,DR:
Ich hatte zuerst den Vergaser im Verdacht, der Düsenstock sass auch etwas tief (tief= fett, hoch=mager), das Ding wurde auch schon ewig nicht mehr angefasst, deshalb habe ich gleich mal einen Überholsatz bestellt, und noch ein paar andere Dinge - Zündkerzen und -kabel, Gaszug, Kleinkram. Dann fiel mir auf, dass der Luftfilter auch pechschwarz und dicht war. Ein Teufelskreis: Der Mini besitzt eine Ansaugluft-Vorwärmung, wenns kalt ist wird eine Klappe via Bimetall-Feder so gestellt, dass Luft über den Auslasskrümmer angesaugt wird, wenns dann warm ist, stellt sich die Bimetall-Feder um, so dass nicht ganz so warme Luft aus dem Motorraum angesaugt wird. Jetzt ist aber die Verbindung Krümmer-Auspuffrohr nicht ganz dicht (habe schon mal erfolglos versucht, das zu fixen, jetzt hab ich mal ne neue Schelle bestellt, den Rest muss Gun Gum richten), so dass nach meiner Vermutung russ-haltiges Abgas angesaugt wird und der Russ dann den Luftfilter zugekleistert hat...

Der HS4 ist ein ganz einfacher Mechanismus, um es mit Loriot zu sagen. Er ist auch recht kompakt, so dass er, mit etwas drehen und wenden, in meinen Ultraschall-Reiniger passt.
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Überhaupt: Ordnung und penible Sauberkeit sind bei Arbeiten am Vergaser von ausschlaggebender Bedeutung.
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Und jetzt aus der Rubrik "Da war das Ei wieder mal schlauer als das Huhn": Man soll die Buchsen für die Drosselklappenwelle aufbohren, damit man die Ersatz-Buchsen aus dem Kit einpressen kann. Ha! Ich hatte die glorreiche Idee, die alten Buchsen zu entfernen statt auszubohren, dazu habe ich die alte Welle mal eben eingelötet und dann die Buchse raus gekloppt:
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Der Denkfehler war nur, dass die neuen Buchsen einen kleineren Aussen-Durchmesser hatten - die alten MÜSSEN also aufgebohrt werden. Dazu hab ich sie kurzerhand wieder eingepresst. Jetzt war ich wieder am Anfang - bei der Frage, ob man die Buchsen mit Hausmitteln präzise genug aufbohren kann (Spoiler: nein). Ich hab die neuen Buchsen eingezogen:
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Leider fluchtete die Welle nicht. Da habe ich kurzerhand die Buchsen noch etwas aufgebohrt und die neuen mit Uhu endfest eingeklebt, und damit alles dann in der Flucht ist, habe ich die alte Welle eingefettet und durchgesteckt.

So sieht das Ding jetzt fertig aus und wartet auf den Einbau.
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Re: Miniprojekt für zwischendurch...

Beitragvon Tjarnwulf » Sa 28. Sep 2019, 14:38

:like:

Raus, wieder rein um wieder raus ... :gruebel:
Jeder Mechaniker, der mal mit englischen Autos rumgemacht hat, versteht den Brexit besser, als die politischen Analysten! :king:

Gruß,

Tj.
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