Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 3. Feb 2020, 12:33

Ging mal wieder nen bisschen was am Wochenende. Nicht so viel wie erhofft aber immerhin etwas.
Viel Logistik gemacht und Zeug ein, aus und umgeladen.

Februar ist auch schon wieder.

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Hier mal der Vergleich zu 2019 (Früher war alles besser)

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Neue Spielsachen für den kleinen Franky

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Weitere Tischgestelle "gerettet"

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Weiter an dem schon angefangenen zweiten Reifenregal gemacht und dabei gleich die neuen Spielsachen "eingegrooved"

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Wieder haufenweise Reifenstapel durch die Gegend gewuchtet. Lohnt aber. Ordnung muss sein.

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Die nächste Geduldsprobe war dann die Arbeit am Sonntagnachmittag. Ich hab mich etwas um die alten Oldsmobile Felgen gekümmert und diese mit der Flexbürste und diversen Konservierungsmitteln behandelt um sie für die neuen "alten" Gummis vorzubereiten.

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Abgebürstet

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Abgefettet

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Abgrundiert

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Ablackiert

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Abgehangen

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Dann kam noch was per Szene-Express ins Wohnzimmer geflattert. Ich hatte in der Nähe von Dresden ne Stoßstange für den Olds gekauft. Etwas besser als die an meinem Auto. Ob ich sie gebraucht hätte, keine Ahnung aber Teile für nen 55er Olds wachsen hier ja nicht im Boden. Preislich fair war sie.

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Daher vielen lieben Dank an Theresa, René, Henry und Frank für die Übernahme der diversen Transport und Lagerabschnitte. Da liegt sie nun und ziert das Wohnzimmer.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 10. Feb 2020, 12:16

Konnte am Wochenende leider nur einen Tag "schrauben". Viel Logistik wie immer. Da ich aber letzten Freitag beim Motorenbauer war um mal nen Plan für den Olds Rocket zu machen und die Werkstatt von dem Macker etwas chaotisch aussah, hab ich ne Palette fertig gemacht auf der hoffentlich mein Krempel immer wieder abgelegt werden kann. Bei meinem Besuch hatte ich die Kurbelwelle vom 371er Rocket dabei. Er meinte, optisch sind die Lagerstellen i.O., nur eben die Anlauffläche für die Axiallast ist kacke. Muss dort auf jeden Fall geschliffen werden. Er meinte auch, ich soll genau gucken/recherchieren ob die neuen Untermaßlager auch wirklich in der Breite an der Stelle wachsen. Das wäre nämlich nicht immer so. Wenn es keine Lager gibt die das Untermaß auch in der axialen Richtung aufweisen, ist meine KW wohl Kernschrott.

Für die Palette hab ich im Wesentlichen diesen Klapprahmen angepasst. Der fiel mal auf der Arbeit ab und kam aber von einer größeren Palette. Nun Euromaß.
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Fertig. Plan ist da den Block drauf zu stellen und rundherum noch die anderen Teile, die der Motorenbauer braucht.

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Außedem hab ich den schwarzen Lumpi mal in die Werkstatt überführt. Das Faltdach ist ja leider inkontinent und da der Wagen so gut wie nicht gebraucht wird und nur sinnlos draußen in der Seitenstraße parkt, hab ich ihn erst mal ins Trockene gestellt.

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Auf dem Weg in die Halle hab ich mich eigentlich wieder über das Ding gefreut. Fährt sich echt gut mit den H+R Federn und ist eigentlich genau das richtige für die Stadt. Ich hab aber immer irgendwas zu transportieren und fahre einfach auch lieber mit dem T4. Meine Freundin nutzt den blauen Lumpi im Alltag und so steht der schwarze halt nur rum. Überlege auch gerade den wieder abzustoßen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 17. Feb 2020, 12:57

Samstag hab ich mich dran gemacht die Kotflügel vom Anhänger zu verbreitern. Passende gibt es irgendwie nicht zu kaufen. Wenn die breit genug sind ist der Radius viel zu groß. Außerdem konnte ich so schon mal die erdachte Vorgehensweise für den Bau der Kotflügel für den Hot Rod testen.

Erst mal nen Streifen schneiden, zum ersten Mal die "neue" Bank bedienen und probehalber auflegen.

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Dann beidseitig mit der pneumatischen Absetzzange absetzen.

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Dachte es würde zwar die Biegung etwas zurückformen aber das Ding war dann in die andere Richtung "vorgespannt". Also noch mal durch die Mangel drehen.

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Kotflügel an geeigneter Stelle durchsensen

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Alles fixieren und verschweißen

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Und noch mal das Werk prüfen

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Den zweiten hab ich prinzipiell genauso gemacht nur etwas die Reihenfolge verändert und nach dem Absetzen etwas weniger Radius zum rundbiegen eingestellt. Das war beim ersten Blech nach dem Absetzen etwas zu viel. Wenn ich den Kram das nächste Mal in die Hand nehme muss ich es weiter verschweißen und verputzen und dann kann ich die Dinger lacken und dranspaxen.

Sonntag dann mit Service am Lumpi gestartet.

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Danach dann ein auf der Arbeit entliehenes Werkzeug getestet. Elektrischer Stabschleifer. Geiles Ding. Hätt ich nicht schon nen pneumatischen und in abgehbarer Zeit auch genug Luft im Kessel bräuchte ich jetzt sowas auch. Aber bis ich den großen Kompressor laufen hab kann ich ja das Ding von der Arbeit ausleihen.

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Jetzt fragt man sich wohl welches Gebiss ich damit bearbeiten wollte. Jenes hier:

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Hab da die Gußgrate entfernt. Hier an den beiden großen Bohrungen auch. Wenn man schon mal dabei ist.

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Danach die große Prokelei gestartet und etlichen Schlamm aus den Wassermänteln gefördert. Hat ewig gedauert bis die Ausblaspistole keine Bröckchen mehr gefördert hat. Krass.

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Blick durch die Bohrung. Wird wohl doch auf neue Kolben hinauslaufen wenn man so die Wendekante betrachtet.

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Jetzt schon mal für den Weg zum Motorenbauer bereit gestellt. Nun muss ich mich noch mal der Kurbelwelle widmen.

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Ansonsten kamen heute Morgen schon mal die ersten Neuteile an.

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More to come.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Dulle » Mo 17. Feb 2020, 19:22

Is denn noch Februar? An den letzten kann ich mich schon garnicht mehr erinnern.

Hier aufm Dachboden steht übrigens auch noch sone Mangel. Die steht da glaub ich schon ewig, weil schwer,
nun ist sie schon fast verschwunden unter den Recarositzen.
Aber schön dass sie im nächsten Jahrzehnt vielleicht noch ne Perspektive hat. :king:

Tesla hat sein Anhängerprojekt leider nach einem produktiven Tag wieder abgegebrochen, stet nun im Regen ohne Boden und wartet
- Lohnarbeit hat vorrang.
Schade eigwntlich, wir hatten ja noch viel vor...
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Mo 17. Feb 2020, 20:11

Jetzt hab ich halt noch mehr vor :bier: Es waren ausserdem ZWEI Tage :pssssst:
Ein Leben ohne Volvo ist möglich aber sinnlos

91' Volvo 940 GLT B230F - Verkooft an FordUschi-
80' Mb409 LF LPG
81' Polo 86c
92' Polo 86c _POW_
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 9. Mär 2020, 17:02

Ich war mal wieder im Skiurlaub

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Der frühe Vogel surft den Neuschnee

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Die drei lustigen zwei

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Powdermaschine ist an

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30 cm Pulverschnee auf der Piste

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Downday

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Boardsteinschwalbe

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Samstag heim, Sonntag in die Werkstatt.

Februar ist rum. Miss März aktuell

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Miss März aus dem letzten Jahr

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Palette zur temporären Aufbewahrung der Weekendbox gezimmert

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Werkstatthocker aus nem alten Drabert Bürostuhl in der Mache

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Auf der Arbeit ausgesondertes Whiteboard mal angenagelt

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Ansonsten ging nix. Nur Logistik und Aufräumen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Alex86 » Mo 9. Mär 2020, 21:30

Cool! Ein Board, dem Burt gewidmet!
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Burt on! Burt on! Burt on! :top:
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 16. Mär 2020, 11:17

War am Wochenende Strohwitwer und hatte daher etwas Zeit in der Werkstatt. Ich hatte keinen genauen Plan was ich eigentlich machen will und bin einfach reingelatscht und hab mich in den Bergen von potentieller Arbeit umgeschaut. Kotflügel vom Anhänger gegriffen und die restlichen Blecharbeiten daran vollzogen. Danach Grundierung.

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Dazu muss ich sagen, ich hatte mir nach etlichen enttäuschenden Grundierungsvarianten mal so nen Zeugs von MIPA bestellt. Etch Primer oder so. Das Zeug ist wohl genau das, was ich lange gesucht habe. So wie man es von früher aus der elterlichen Garage kennt.
Bei den Kotflügel wird jetzt noch ne Schicht Spachtel kommen und dann kriegen die abschließend auch ihre Farbe ab.

Da nach dem Schweißen, Verschleifen und Grundieren noch so viel Samstag über war und das Wetter an dem Tag darauf schließen ließ, dass es am kommenden Tag auch gut werden könnte, hab ich mich mal der als Ersatz beschafften Servopumpe für den Buick gewidmet. Die hatte ich schon mal zerlegt und angesehen. Ich wollte da nen neuen Dichtsatz verbauen bevor die in den Buick einziehen soll. Die Dichtsätze (hab gleich zwei bestellt gehabt) lagen nun schon ne halbe Ewigkeit rum. Da ich wegen der Wetterlage daran geacht habe den Buick mal aus dem Winterschlaf zu locken, lag es nahe sich mal mit der leckenden Servopumpe zu beschäftigen. Plan war also die Ersatzpumpe zu überholen, dann nen schnellen Wechsel zu vollziehen und bei Gelegenheit dann die originale Pumpe auch zu überholen und als Ersatz wegzulegen.
Ich hab das Ding nicht in alle Einzelteile zerlegt.

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Hier die gewechselten Dichtringe. Aus meiner Sicht ist insbesondere der Radialwellendichtring an der Welle vorne und der große O-Ring für das Gehäuse entscheidend. Die mittelgroßen innenliegenden O-Ringe (nicht mit im Bild) hab ich nicht getauscht. Kein Plan ob das nun doof war oder nicht.

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Sonntag dann die Karre aus der TG bugsiert und damit zur Werkstatt gefahren. Lief eigentlich ganz gut. Großartig genässt hatte die Servopumpe über den Winter jetzt auch garnicht. Aber naja, die überholte Pumpe lag ja nun schon bereit.

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Pumpe ausgebaut. Dabei gemerkt wie kacke die beim Nailhead eigentlich verstrickt ist. Hätte ich eigentlich wissen müssen den draußen hatte ich die wegen anderer Operationen schon mal. Aber wie das so ist, im Alter wird man vergesslich. Also alle Halter ausgebaut um die Pumpe raus zu kriegen. Außerdem muss die Riemenscheibe ab um die aus dem Halter raus zu kriegen.

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So weit, so gut.

Originale Pumpe dann mit Halter in den Schraubstock gespannt um die Riemenscheibe abzuziehen. Ging problemlos. Mit dem Ölfilterriemen hab ich die Riemenscheibe gekontert um die Zentralmutter lösen zu können. Scheibe ließ sich einfach mit dem Montierhebel abhebeln.

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Dann die Ersatzpumpe mit den Haltern schon mal so weit lose in die Karre geschraubt. Beim Vergleich der Riemenscheiben von beiden Pumpen bemerkt das die Riemenscheibe der originalen Pumpe etwas größer im Durchmesser ist. Beide Scheiben aber unterschiedliche Bohrungsdurchmesser haben.

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Große Scheibe auf neue Pumpe fiel also aus. Dann bemerkt das mit der kleineren Scheibe der Keilriemen nicht mehr ausreichend zu spannen war :(
Natürlich kein passender Riemen in der Nähe.
Also dazu entschlossen die originale Pumpe auch einfach direkt mit neuen Dichtungen zu versehen und doch diese direkt wieder einzubauen. Das tat ich dann auch. Alles in allem hab ich also mehrfach den Kram aus und eingebaut bis dann letztlich alles wieder beisammen war. Ich hab vor lauter Schrauberei am Ende kein Bild mehr von der vollendeten OP gemacht.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » So 22. Mär 2020, 19:16

War gestern und heute in selbstgewählter Werkstattquarantäne. Vorher noch nen neues cooles Werkzeug für ganz kleines Geld geborgen:

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War einiges an Zubehör dabei um verschiedene Radien etc. biegen zu können. Und das Ding ist massiv. Da wird man schon ne amtliche Blechstärke winkeln können. Jetzt muss ich nur noch nen ordentlichen Anker dafür finden/fertigen. Irgendwo muss es ja montiert werden.
Ansonsten mal wieder mit den im Weg stehenden Tischgestellen rumgemacht. Weiter Reifen/Felgen Regale gezimmert.

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Supernervige Arbeit aber ich rede mir immer ein: ich mache das nur einmal im Leben. Die vier Tage kann man investieren um dann für das restliche Dasein Ordnung in den Felgen und Reifenvorkommen zu haben. Was bestimmt auch jeder kennt, man ist gerade so richtig schön im Fluss und dann ist das bekackte Schweissgas alle. Entweder der Draht oder das Gas. Da ne zweite Rolle Draht auf Halde liegt musste natürlich nach Murphy das Gas ausgehen. Konnte also das zweite kombinierte Regal mit Reifen unten und Felgen oben nicht mehr fertig stellen. Hab nur alle Einzelteile so weit vorbereitet das es letztlich nur noch zusammengebraten werden muss. Wenn das passiert ist hab ich bisher 12 Tischgestelle verarbeitet.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » So 22. Mär 2020, 21:03

Woaah, ein Biegegerät. Ich bin neidisch. Damit geht vom Blumenkastenhalter bis Tankhalteband so Einiges. Leider kosten die Dinger normal echt Geld...

Zuletzt in der Schlosserei benutzt vor ein paar Monaten, für die Achsaufnahme von meinem Diff-Montageständer...

Edit:
Als Anker dafür baust du dir am besten eine Ständersäule aus fettem Vierkantrohr oder einem IPE/HPE mit angeschweissten Schraubplatten. Und ordentlich Platz drumrum beim Montageort mit Schwerlastdübeln oder Klebeankern im Werkstattboden..
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Bald alle. Demnächst Caddy 9kv auf der Schlachtbank.
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