Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Mo 4. Jun 2018, 12:23

Bin heile und ohne Öllecks zuhause angekommen :moped: Auf dem Weg hab ich dann noch bei ner Pannenfrau mit blauem Volvo 240 angehalten, reifen Platt und kein ersatz bei :kevin: Allerbesten Dank nochmal für die schraubergelegenheit! Ohne Bühne wäre das eine elendige quälerei geworden. Die alte Kupplung war übrigens noch nicht wirklich verschlissen. Irgenwer hat auf die Ausrückgabel eine Mutter aufgeschweisst, was den Druckpunkt der Kupplunghydraulik am Pedal nach oben verschiebt. Wird oft gemacht, wenn die alten Gabeln von der Druckstange des Nehmerzylinders durchgearbeitet sind.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 18. Jun 2018, 10:28

Machenschaften am letzten Wochenende. Ich hab gerade das Muss-Schrauben mehr oder weniger vom Hals und konnte mal etwas Kann-Schrauben machen. Daher hab ich aus Spaß an der Freude das Dach vom Chamäleon angeschliffen und lackiert. Dabei hab ich noch mal was anderes ausprobiert.

Erst mal angeschliffen und abgeklebt

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dann den Rest vom Montana Slimer drauf geballert

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dann hab ich zwei Dosen so Weihnchtsdekospray aus dem Lidl da drauf geknallt. Ist ein Klarlack mit goldenen Flakes drin.

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Dann noch einmal dick Klarlack mit der Rolle drüber, da der gesprühte Klarlack mit den Flakes matt war

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Und aus Neugierde noch mal die Alus montiert. Hab die jetzt mal drauf gelassen aber die Reifen sind nicht mehr wirklich gut. Da muss noch was passieren. Federn soll das Ding dann auch noch kriegen. Das Dach kommt bei Sonne aber hammermäßig. Hab mich den ganzen Abend über die geile Optik gefreut.

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Natürlich hab ich auch noch andere Kann-Schraubereien durchgeführt. Der Wildcat soll vermutlich ein Airride kriegen und ich hab mich mal etwas mit den bereits vorhandenen Komponenten beschäftigt. Da fehlt es aber noch an einigen Adaptern um das ganze mal zusammenstecken zu können.

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Außerdem hab ich gerade so eine La Pavoni Kaffeemaschine in der Restauration. Die hab ich mit Hilfe eines gefrästen Holzadapters nun endlich komplett zerlegen können. Die sogenannte Kesselmutter hat sich arg gewehrt. Nun werden alle Einzelteile in Zitronensäure eingelegt und gereinigt. Anschließend erfolgt der Zusammenbau mit neuen Dichtungen und ein paar anderen Neuteilen.

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Und schließlich hab ich mal wieder den Corsa aus der Ecke gezogen und mich um das Motorraumfinish gekümmert. Angeschliffen und mit Aceton entfettet und dann mit dem Pinsel und dünnflüssigem weißen Lack drüber gejaucht. Wird wohl noch nen zweiten Anstrich brauchen. Aber es wird beim Öffnen der Haube einfach besser aussehen als vorher. Wenngleich das schon etwas gepfuscht ist. Auf richtig Lackieren hatte ich aber keinen Bock und ich will den Hobel jetzt auch mal schnell fertig machen.

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Leider musste ich die Aktion wegen des Deutschlandspiels hastig beenden. Bei der nächsten Runde mit Pinsel und Lack kriegt dann der gesamte Vorderwagen inkl. der Radhäuser noch was ab. Allerdings muss das jetzt erst mal zwei Wochen ruhen. Ich hab dieses Wochenende ja keine Zeit ;)

Greift Zitronensäure eigentlich verchromte Oberflächen an? Ich muss das Kesselinnere vom Kalk befreien aber der Kessel ist halt aussen verchromt.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » Mo 18. Jun 2018, 11:01

Moin.

Das Dach vom Polo kommt gut....

Kleine Anmerkung zum Volvoschrauben:

Der Gleithammeradapter ist mal lustig. Ich hab mich vor 13,14 Jahren sowas mal mit dem Pilotlager rumgeärgert, weil meine althergebrachte Methode mit Fett und Nuss bei dem Lager natürlich nicht funzt. Deswegen hab ich mir einen ordentlichen Innenauszieher von Kukko besorgt. Als ich dann die Hütte hier gekauft hab, hab ich so ein seltsames Ausziehwerkzeug in der Scheune gefunden, für das ich ein Rohr als Adapter gebastelt hab. Damit hatte ich zwei...
Gerüchten zufolge soll das seltsame Teil irgendwas für nen Käfer sein, aber k.A. wofür.
Seitdem bin ich sozusagen die Pilotlagerkompetenz. Alles und jeder leiht sich bei mir das Ausziehwerkzeug..
Die 9er mit M90-Getriebe (turbos ab 9x..) haben übrigens keins mehr.

Die Verrenkung über dem Motorraum ist übrigens überflüssig. Das geht mit entsprechenden Verlängerungen bei dem Getriebe alles von unten und mit Schlagschrauber. Ich bau das Ding so definitiv unter einer Stunde aus.

Zitronensäure:
Gegen Kalk ist sie super. Deine Frage zum Chrom kann ich jetzt aber auch nicht beantworten, müsste ich den Galvaniker fragen. Ich glaub aber, das das hält, sonst müsste Edelstahl ja auch Probleme damit kriegen.

T3-Keilriemen:
Ist ein ätzendes Thema. Soweit ich weiss, gibt es mindestens zwei. Der für die Lima kann, abhängig vom Baujahr, 875, 900 oder 913 sein.
Da sind immer noch etliche andere gelistet ab 600mmfür Wapu, bei Klima gibts sogar einen mit 1250 für die Lima.
Ich hab mich bei den Dieseln da jedes mal drüber geärgert, irgendwann hab ich dann immer erst den alten ausgebaut und beim betreffenden Auto dann anschliessen ein Etikett mit den Längen in den Motorraum geklebt.

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 18. Jun 2018, 12:05

Hahaha, jaja, T3 Keilriemen. Hatte ich vergessen zu erwähnen. Da habe ich mich am Freitagabend mit rumgeschlagen. Ich hatte (auf Verdacht) einen 900er bestellt. Der lässt sich zwar über die Riemenscheiben legen und auch ein Stück weit ordentlich spannen, nur kriegt man dann die Schraube für den LiMa Spanner nicht montiert. Das Loch in der Lima fluchtet nicht zu dem Langloch im Halter. Da hab ich auch nicht schlecht gekotzt. Ich vermute da ist mal ne andere Lima reingekommen. Die gehört wohl nicht zu dem Spanner und da steht auch was von Bosch Remanufactured drauf.
Ich bestelle jetzt noch mal nen 915er Riemen. Das könnte dann damit gehen. 950er hatte mein Hallennachbar gerade da und der ist definitiv zu lang.
Ach, da fällt mir noch was ein...ich musste auch die ganze Zeit an Ronnys Beiträge zu dem Thema denken. Als ich die Batterie aus der Karre holen wollte, ist mir als erstes die Schraube des Halters abgerissen. Also hab ich am WE den Stummel ausgebohrt und das Gewinde nachgeschnitten und dann von unten ne Schraube als "Stehbolzen" eingeschraubt. Dabei alles mal etwas mit Fluid Film versiegelt. Ich hab bei dem Teil gerade keinen Bock sehr tief einzusteigen und will den erst mal nur TÜVen.

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Hubra Pit » Mo 18. Jun 2018, 12:36

Schöne Arbeiten,

am besten gefällt mir der selbstgebaute Schlüssel der Kaffeemaschine.

Beim Corsa geht das fürn Motorraum doch voll hin.

Die Weihnachtslackierung ist, obwohl nicht mein Geschmack doch, sehr interessant.
Gruß Pit...

Sorry, aber leider Grimmfan...
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mi 27. Jun 2018, 10:14

Nächster Rückschlag nach nem Fortschritt. Ich habe mir zwischenzeitlich mal neue Reifen für die vorläufig angepeilten Torque Thrust geholt. Sind Cooper Trendsetter SE in 215/75/15 für relativ kleines Geld bei reifendirekt.de bestellt. Hier dann mal wieder vielen herzlichen Dank an Jupp (die Bude) für das Aufziehen der Reifen in der Classic Car Ranch. Nun weiß ich auch was ne "Reifenkanone" ist. Krasses Pferd!

Ich wollte dann noch am selben Abend die Räder mal auf das Vehikel montieren. Leider hab ich mich mal wieder selbst verarscht. Ich hatte die notwendigen Spurplatten (vom Jeep Cherokee) bisher immer nur hinten probemontiert. In diesem Fall wollte ich vorn mit der Montage beginnen. Vorne ist beim Buick die Nabe aber offenbar etwas gewaltiger im Durchmesser, so dass die Spurplatte nicht auf die Nabe passt. Mittenbohrung zu klein. Daher viel die Montage leider aus und es blieb nur dabei ein paar nette Fotos für einen weiteren optischen Eindruck zu machen.

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Was mir bei den Reifen aufgefallen ist, die Breite der Lauffläche ist relativ gering. Könnte für die Lowrider Optik von Vorteil sein. Sollte man für andere Vorhaben aber im Hinterkopf behalten. Für den Fall das jemand diese Reifen auch beschaffen möchte.

Nun schau ich mal wie ich die Spurplatten anpassen kann. Da ich nicht unbedingt heiß darauf bin neue Stehbolzen in die Radnaben zu ziehen, bevorzuge ich die Anschraubvariante der Spurplatten.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » Mi 27. Jun 2018, 14:06

Der Z hat die falsche Farbe.... :-)

Hast du für deine Reifen die Kanone gebraucht??? Waren die so schlimm gedrückt vom Versand???

Normal kenne ich das nur, wenn man mit fiesem Flankenschiefstand aufziehen will. 195er auf 9" oder so.....
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mi 27. Jun 2018, 14:38

Ich glaube, bei dem Kurs den mein Dad für den Z3 bezahlt hat, war Farbe aussuchen nicht mehr drin. Der kam von nem Bekannten für unglaublich kleines Geld.

Die Reifenwände standen doch ziemlich zusammen und daher war normales aufziehen bzw. aufpusten nicht drin. Glaube bei einem hat das so funktioniert. Die anderen dann alle mit Kanone und einen haben wir wegen der angesagten Wuchtgewichte auf der Felge noch mal 180° gedreht. Dann wieder Kanone. Hat aber etwas geholfen den noch mal zu versetzen. Offenbar ist aber auch die genutzte Wuchte nicht mehr so ganz einwandfrei.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Fr 29. Jun 2018, 09:53

Ich war in den Urlaubstagen der letzten Woche dann doch viel zu beschäftigt mit diversen anderen Dingen, so dass ich nun erst diese Woche zum "einlegen" der Pavoni Parts komme. Gestern Abend dann mal den Kram zusammengesucht und mangels Alternativen im Haushalt erst mal in Zitronensäure gebadet. Dort schmort es nun vor sich hin. Teilweise werde ich wohl um eine mechanische Kalkentfernung vor der chemischen nicht drum herum kommen. Zumindest sieht es derzeit danach aus. Hab heute Morgen mal einen kurzen Blick auf den Kram geworfen. Nachher nach Feierabend entnehme ich mal den ganzen Rotz und sortiere nach weiter zu bearbeitenden Teilen und i. O. Teilen. Die Dichtungen die ich vor dem Einlegen noch zu entfernen hatte, wie die beiden Kolbendichtungen und die Dichtung der Brühgruppe zum Kessel, waren total ausgehärtet. Kamen in Bruchstücken aus ihren Sitzen.

Der Großteil der Einzelteile im Gemeinschaftsbecken. Hier noch in der Befüllphase mit dem Wasserkocher. Natürlich war nachher alles bedeckt. Neuer Dichtsatz schon mal wirksam mit in Szene gesetzt.

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Nur die Heizschlange ist separat eingelegt. Da wollte ich die Anschlüsse nicht mit versenken.

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 2. Jul 2018, 13:52

Neues aus der Hobbywerkstatt.
Bei der Reinigung der Pavoniteile sind mir diverse Kleinteile aufgefallen, die ich vor der Montage noch besorgen muss. Kommt noch etwas mehr Kleinkram dazu aber die erste Reinigung in Zitronensäure war schon mal sehr gut. Nur die extrem verschmutzten Teile müssen noch etwas mehr Kalk lassen.

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Dann habe ich auch wieder Zeit für den T3 gehabt. Hatte ja für nen Kasten Bier zwei Opel Sporthocker mit T3 Sitzschienen abgreifen können und diese erst mal einfach so reingestülpt. Gar nicht mal so unbequem. Für das was jetzt ansteht sowieso erst mal super.

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Danach mal mit den gelieferten Keilriemen rumgespielt. Der 925er ließ sich ohne Probleme montieren. Allerdings ist nun kaum noch Spannweg über. Eventuell switche ich alsbald noch mal auf den ebenfalls bestellten 915er.
Musste aber ne spezielle Mutter zurechtmachen. Die Lichtmaschine hat so ne Art Verdrehsicherung direkt mit eingearbeitet, muss dann aber ne Art M8 Mutter mit SW15 sein oder so. Habs gerade nicht mehr im Kopf. Hab ne Selbstsichernde passend gefeilt und gut ist.

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Außerdem ne zweite Lackschicht für den Motorraum vom Corsa. Weiter gehts am kommenden Wochenende. Karre muss zusammenwachsen.

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Und da wir am Sonntag ausnahmsweise mal mit mehreren Leuten in der Halle waren, konnte ich einen mit ner Startpilotdose hinter den T3 stellen, während ich die neuen gebrauchten Batterien orgeln ließ. Hatte es den Tag vorher schon mal ohne Pilot versucht. Da wollte er nicht. Der Diesel in der Kajüte ist aber sicherlich schon 6 Jahre alt. Das unwillige Startverhalten schiebe ich derzeit noch auf den ollen Sprit. Als die Bude dann lief hab ich ihn direkt erst mal aus der Halle bugsiert und um die Halle spazieren gefahren. Fährt uns bremst und springt unmittelbar nach dem Abstellen auch willig wieder an. Wenn er etwas gestanden hat leider wieder nur mit Startpilot. Die für das rumrangieren mit Motorkraft relevanten Scheiben hab ich dann auch mal etwas geputzt.

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Wegen Transportaufgaben unter der Woche mal den T4 entleert. Geht schon gut was rein dann.

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Mal abgesehen vom Sprittausch, was sollte ich mal prophylaktisch machen für ne Wiederbelebung der Startfreudigkeit des T3? Oder ist die Meinung der Sprittausch könnte vorerst schon die Lösung darstellen?
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