Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Bullitöter » Di 12. Mär 2019, 08:50

Trau dich ma Nils. So schwer is das nich und wer nich einfach den Schlüssel rumdreht weil er denkt er ist fertig anstatt erstmal mit der Hand zu drehen der macht auch nüscht kaputt. Originalen Repleitfaden nutzen und ab dafür.

Aber schön zu lesen das ich nicht der einzige bin der da 3 wochen und mehr für gebraucht hätte. Ich hab das auch lieber alles gut als schnell. Wird hoffentlich an der Doka auch so sein.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 12. Mär 2019, 10:31

Stuntman Marc hat geschrieben:
Frankass hat geschrieben:inkl. TÜV ca. 1700€ gekostet



Ich sterbe!!!

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Wie ist das gemeint? Zu teuer?!
Glaub ich eher nicht. Ich denke 350€ für nen Kupplungswechsel bei dem Ding sind genauso angemessen wie 350€ für den Wechsel der beiden Zahnriemen. Mir hat der Ölwechsel an der Konstruktion schon gereicht. Das ist halt kein längs eingebauter Motor mit Heckantrieb sondern nen quer eingebauter Fünfzylinder mit Frontantrieb und das dann noch möglichst kompakt in eine Busfront gequetscht. Ich sage ja, ich hatte keinen Bock. Die 1000€ Arbeitswerte die da drin stecken, verdiene ich (du sicherlich auch) als Spielgeld in der Zeit (einem Monat) die ich mit der Baustelle verbracht hätte. So konnte ich mich 4 Wochenende lang meinem Hobby widmen. Oldtimer schrauben (und nicht Alltagskarren warten). Ich hab die letzten drei Jahre lang mit dem ungeliebten Schrauben an den Dailys zu viel Zeit vertan und dabei auch den Spaß am Hobby etwas verloren. Das merke ich insbesondere wenn ich mal Zeit finde mich mit Baustellen wie dem Olds zu beschäftigen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Butze » Di 12. Mär 2019, 12:17

Schwer ist das alles nicht. Wie man sieht, muss man halt allerhand abbauen.
Es macht halt Sinn sich bei den Verbundarbeiten Gedanken um erweiterte Massnahmen zu machen.
Bei der Kupplung schrieb ich halt das ZMS mit auf, da bei 250-300tkm da eh bald Feierabend ist. Und dann schraubt man wegen weniger als 200€ nochmal 7h alles auseinander.
Ich weiß das hier in Cent und nicht in Euro gerechnet wird, aber Zeit hat ja nun auch nicht jeder unendlich zur Verfügung.
1700 inkl TÜV und GWL auf die Arbeit kann man machen. Der Aufwasch ist ja nicht unerheblich.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Stuntman Marc » Di 12. Mär 2019, 12:41

Frankass hat geschrieben:
Wie ist das gemeint? Zu teuer?!


Guck mal in welchem Forum wir sind.
Natürlich ist das zu teuer!
Die Teilekosten alleine würden mich schon ärgern, dass es kracht.
Ich lasse aus Prinzip keinen an meine Autos. Ich habe auch schon am Vorabend der Abholung des von shopper angebotenen E34 die just in time angelieferten Katalysatoren am E430 bis in die Nacht mit zwei Freunden getauscht, nur damit ich keiner Werkstatt meine sauer verdiente Kohle in den Rachen schmeißen muss. Wenn ich das so sehe, dann waren die aufgerufenen 2.500,- € für die Getriebeinstandsetzung von meinem Ex-535iA E39 ja richtig preiswert...die ich dann selber gemacht habe für insgesamt ärgerliche 250,- € Teilewert inklusive Fremdarbeit. Insgesamt drei Tage Arbeit. Die Werkstatt meines Vertrauens durfte dann noch mal eben den Ölstand prüfen und einen halben Liter auffüllen.

Ich glaube, wenn ich anfange das Werkstätten für mich machen zu lassen, dann melde ich mich hier ab. Dann hab ich's offenbar geschafft meinen Dämon zu besiegen. :-)
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 12. Mär 2019, 12:58

Stuntman Marc hat geschrieben:
Frankass hat geschrieben:
Wie ist das gemeint? Zu teuer?!


Guck mal in welchem Forum wir sind.
Natürlich ist das zu teuer!
Die Teilekosten alleine würden mich schon ärgern, dass es kracht.
Ich lasse aus Prinzip keinen an meine Autos. Ich habe auch schon am Vorabend der Abholung des von shopper angebotenen E34 die just in time angelieferten Katalysatoren am E430 bis in die Nacht mit zwei Freunden getauscht, nur damit ich keiner Werkstatt meine sauer verdiente Kohle in den Rachen schmeißen muss. Wenn ich das so sehe, dann waren die aufgerufenen 2.500,- € für die Getriebeinstandsetzung von meinem Ex-535iA E39 ja richtig preiswert...die ich dann selber gemacht habe für insgesamt ärgerliche 250,- € Teilewert inklusive Fremdarbeit. Insgesamt drei Tage Arbeit. Die Werkstatt meines Vertrauens durfte dann noch mal eben den Ölstand prüfen und einen halben Liter auffüllen.

Ich glaube, wenn ich anfange das Werkstätten für mich machen zu lassen, dann melde ich mich hier ab. Dann hab ich's offenbar geschafft meinen Dämon zu besiegen. :-)


Ich sehe es an der Stelle wohl etwas anders. Ich erkaufe mir die Zeit um mich in der ohnehin sehr kanppen Freizeit mit Dingen beschäftigen zu können die mir Spaß machen. Schon klar, kann sich vermutlich auch nicht jeder leisten. Hätte ich vor 10 Jahren auch niemals gemacht. Vor 10 Jahren hatte ich viel Zeit aber keine Kohle. Zeiten ändern sich.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Fuchs » Di 12. Mär 2019, 13:14

Schwieriges Thema.
Ich wüsste auf Anhieb keine Werkstatt, der ich vertrauen könnte und meine Karren zur Reparatur abgeben würde.
Mein Arbeitskollege, der nicht oder nur wenig selber schraubt, hat sich z.B. nach einer Achsvermessung mit seinem MX5 fast abgelegt, weil die Hinterachse danach so daneben stand, dass die Kiste eigentlich unfahrbar war. Trotz Reklamation beim ursprünglich ausführendem Betrieb.
In meiner Ex-Firma wäre es auch eine Lotterie. Die Qualität (und der Umfang der Kollateralschäden während des Werkstattaufenthalts) ist doch sehr stark abhängig vom Mechaniker und ich würde eh alles nachkontrollieren-da kann ich es auch gleich selber machen. Kupplungstausch beim Bulli-naja, würde ich zu Hause vor der Garage auch ungern machen. Wahrscheinlich würde ich den Bulli tauschen :king:
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon CoolCruiser » Di 12. Mär 2019, 13:32

Ist wohl Ansichtssache und kann man nicht verallgemeinern.

Ich habe bis vor kurzem auch alles was ich mir zugetraut habe selber gemacht. Waren Sachen dabei, die Spaß gemacht haben. Aber auch richtig viel Sch***e, die ich nur wegen dem Geld nicht in die Werkstatt gegeben habe. Von der Zeit ganz zu schweigen. Ich hab den Kram nie gelernt, daher brauche ich für das, was meine Werkstatt in ein paar Stunden macht, mehrere Tage. Deshalb gehen die Alltagsautos mittlerweile in eine freie Werkstatt wenn was zu machen ist.
Meinen Golf ABF werde ich wohl weiterhin selber bearbeiten, einfach weil ich bei dem Auto gerade erst tief in die braune Masse gegriffen habe mit dem "machen lassen", und dann noch, weil viele Werkstätten wohl nicht begeistert sind, wenn sie die benötigten Teile nicht über die Fahrgestellnummer herausbekommen können.

Von daher finde ich es völlig ok, das Alltagsauto zur Werkstatt zu bringen und gleichzeitig in diesem Forum angemeldet zu sein. :king:
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 12. Mär 2019, 14:09

Fuchs hat geschrieben: Wahrscheinlich würde ich den Bulli tauschen :king:


Das ist in meinem Fall der Knackpunkt. Den T4 "auszuprobieren" indem ich den einfach mal übernehme war so ein Versuch. Hat ja amtlich Laufleistung das Ding. Einfach mal testen. Der Karren taugt mir aber in vielerlei Hinsicht dermaßen, dass ich den nun gerne länger behalten will. Die Testphase hat die offensichtlichen Schwachstellen offen gelegt. Klappernde VA, klapperndes Ausrücklager, Zahnriemen fällig etc.! "Normale" Wartung wie Bremsen und Service usw. mach ich eh selbst, auch weiterhin.
Wenn man aber schon mal weiß was man da hat, kann man mit dem Tausch auf einen anderen Bus noch viel tiefer in die Scheiße greifen. Ich hab im letzten Jahr irgendwas zwischen 15-20 TKM "Testfahrt" mit dem Bus gemacht. Der taugt. Darf bleiben und weiterhin meinen Schrott oder meinen Hintern hin und her fahren.
Hat aktuell übrigens 511TKM auf der Uhr. Bis 480TKM ist das Checkheft gestempelt.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Stuntman Marc » Di 12. Mär 2019, 14:36

CoolCruiser hat geschrieben:Ist wohl Ansichtssache und kann man nicht verallgemeinern.
... Ich hab den Kram nie gelernt, daher brauche ich für das, was meine Werkstatt in ein paar Stunden macht, mehrere Tage. ...


Ich hab's auch nicht gelernt. Selbst beigebracht. Als Jugendlicher zwei Praktika bei VW/Audi gemacht.

Die Tage am X5 E53 vom Freund mit geholfen. Er hat's hingegen gelernt. Nach gewisser Zeit, wo ich eher zugeschaut habe, habe ich den Job übernommen. Dauerte mir alles irgendwie zu lange. Spätestens ab dem Punkt, wo wir festgestellt haben, dass das Radlager so verdammt riesig ist, dass der Auspress-Satz nicht ausreichen wird. Also Achsschenkel eben aus der Karre gerissen, in meinen Kofferraum geworfen, Neuteile dabei und die Worte "Nimm mit, lass es auspressen und bring mir den Benz wieder, wenn du soweit bist." (Habe mir jetzt übrigens eine 12 t Werkstattpresse gekauft, weil es mich gewurmt hat.)

Arbeitstempo ist kein Argument.
So "Kleinigkeiten" wie ZF oder 722.6-Automat ausbauen, reparieren, wieder einbauen, Motoren tauschen, Motoren instand setzen (Kopf planfräsen lasse ich machen...hab leider keine Fräse oder Drehbank), Hinterachse aus der Karre reißen und ne neue einbauen (Unfallschaden, war krumm), Blecharbeiten, Karosseriestrukturreparaturen, Lackieren (Erfolg ist da noch am ehesten mäßig) oder Umbauten von Automatik auf Handschalter oder so mache ich einfach selbst.

Unangenehm finde ich es nur an brandneuen Fahrzeugen mit Elektronik-Scherereien oder so "günstigen" Autos wie Aston Martin zu schrauben. Macht mich nervös und damit langsam.


Ich habe nur eine Werkstatt der ich vertraue. Und die haben sich das hart erarbeitet als sie sich mal einen ganzen verdammten Tag an meine Karre gesetzt haben und den Elektronikfehler gesucht haben, warum die Klimaanlage nicht funktionierte. War dann ein Kabelbruch vom Unfallschaden den ich repariert habe. Dafür einen GANZ schlanken Taler genommen. Die Arbeit von denen ist echt gut. Dementsprechend schicke ich da die Leute hin.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon CoolCruiser » Di 12. Mär 2019, 15:00

Ist halt so, dass ich noch andere Hobbys als Autos habe. Statt ohne Hebebühne in der Einfahrt oder der Standardgarage eine AGA zu tauschen, fahre ich lieber eine Runde zum Paddeln. Oder fleeze mich einfach mit Steak und Kaltgetränk in den Garten, um den beim Paddeln wegtrainierten Bauch wieder zu formen. :pulp:

Meine Werkstatt bescheißt mich nicht. Die gehört meinem Nachbarn. :-)
Ok, streng genommen mittlerweile seinen Söhnen. Einen unanständig niedrigen Sonderpreis bekomme ich nicht für die Arbeiten. Die leben schließlich davon. Aber wenn sie Bockmist machen würden, hätte ich die Beschwerdestelle eine Haustür weiter. Brauchte ich aber noch nie.
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