Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 14. Mai 2019, 10:48

Stuntman Marc hat geschrieben:
Frankass hat geschrieben:Ich würde der Karre gerne neuen Lack verpassen. Mal sehen wann und wie ich dazu komme.


:gruebel:

Ich glaube matt gerollt, das wäre mal was Neues und völlig neu hier... :king:

Ich mag matt gerollte T4 ehrlich gesagt. Nur wenn einer auf die Idee kam die riesigen Flächen mit der Dose aus dem Baumarkt zu machen, dann eher nicht. Das wird immer 1A fleckig.


Ich kann mich mit der matten Struktur die das DIng jetzt hat eigentlich nicht anfreunden. Mir wäre so aus dem Stehgreif beurteilt nen glatter Lack lieber. Aber es ist eh fraglich wann ich überhaupt die Möglichkeit hätte so ein Projekt anzugehen. Es juckt mich eben nur wenn ich die Karre anschaue. Die Beulen und die dreckige Optik mag ich bei dem Wagen einfach nicht.
Ich hätte nach den Erfahrungen am Chamäleon allerdings keine Probleme den kompletten Wagen mit Montana Cans zu lacken und anschließend nen glatten Klarlack drüber zu rollen. Wenn man die Flächen mit dem Dosenlack mehrfach macht, sollte das auch flächig sauber decken. Die Montanas sind ja eh matt. Sprühnebel ist also kein Thema. Allerdings darf man den Lack in den jeweiligen Gängen nicht zu dick auftragen. Der neigt wegen des hohen Anteils an Lösemittel doch sehr zum laufen. Da ich aber auch über Pistole und Luft verfüge, ich glaube bei der Karre würde ich ne ordentliche 2K Variante anstreben. Eventuell auch wieder komplett weiß und dann eher mit Folien(plotter) Stickertuning betreiben.
Eigentlich sind mir die silbernen Felgen auch nen Dorn im Auge. Aber ich hab einfach zu viele andere Projekte am Start als mich um solche (nebensächlichen) Kann-Sachen zu vergehen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 20. Mai 2019, 10:11

Am vergangenen Wochenende konnte bzw. wollte ich wegen des Heimspiels im Weserstadion und des damit einhergehenden Verkehrschaos um meine Wohnung herum nicht in die Werkstatt. Stattdessen habe ich mal wieder etwas an der Wohnung gearbeitet und diverse Umbauten in der Küche vogenommen. Sonntag konnte ich dann aber wieder was in der Werkstatt machen.

Die Sache mit der Riemenspannung nach dem Zahnriementausch ließ mir keine Ruhe. Ich wusste das der Zeiger der Spannrolle beim anziehen der Rolle weiter gewandert war. Also alles wieder raus was nötig ist um da ran zu kommen.

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Ging natürlich sehr viel einfacher als beim ersten mal lösen.
Hier steht der Zeiger deutlich zu weit runter.

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Dann noch mal gelöst und so eingestellt, dass es beim anziehen mit Nenndrehmoment korrekt ist. Also Zeiger in die dafür vorgesehene Ausparung wandert.

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Dann Kurbelwelle zwei mal gedreht und noch mal gecheckt und für gut befunden. Minimal ist der Zeiger noch mal in Richtung mehr Spannung gewandert beim drehen an der Kurbelwelle. Passt aber.

Danach hab ich mich dann dem neuen Fahrwerk gewidmet. Hab 30er H+R Federn bestellt. Die kommen mit ABE und irgendwie war es mir die paar Kröten mehr Geld auch wert auf nen renommierten Hersteller zu bauen. Federbeinausbau war keine Kunst. Allerdings brauchte ich tatsächlich etwas "Zauber" zum lösen des Domlagers. Eine Hazetnuss hat aussen rum so ne Riffelung. Die hat mir den Arsch gerettet. Meine glatte Facomnuss ist nur durch die Gripzange gerutscht. Mit der Hazet ging es dann.

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Federn im Vergleich. H+R ist kürzer und ich glaube auch geringfügig dicker als das Original.

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Da der Federtopf schon etwas angegriffen aussah hab ich den so gut es ging gereinigt und dann Mike Sanders da reingepinselt. Gleiches auch mit dem oberen Federteller gemacht.

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Einbau ging dann auch recht leicht von der Hand.

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Linke Seite ging ebenso easy dann von der Hand. Anschließend an die Hinterachse gemacht. Federn ausbauen ist da total einfach. Wobei der Getriebeheber es durchaus noch angenehmer macht.

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Federn im Vergleich

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Da ich dort dann auch die Federteller oben und unten mit Mike Sanders konservieren wollte ist die Reinigungsaktion etwas ausgeartet und ich hab gleich einen Großteil der Hinterachse mit gemacht. Die rosten auch sehr gerne an den Schweißnähten.

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Ich hab den Wagen dann aus der Halle gefahren um mir mal aus ein paar Schritten Entfernung die Tieferlegung ansehen zu können. Voher noch mal um die Halle gefahren um es so weit möglich zu setzen. Ehrlich gesagt, ich hatte etwas mehr erwartet. Sieht eigentlich so gut wie original aus. Möglich das es sich noch setzt aber ich würde gerne jetzt die Spur- und Sturzkorrektur machen lassen. Dann kann ich das Ding nämlich auch richtig in Betrieb nehmen.

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Der erste Eindruck beim fahren war allerdings sehr positiv. Es scheint genügend Komfort geblieben zu sein und irgendwie wirkte es bei den paar Metern die ich gefahren bin schon etwas "direkter". Neben ein paar kleineren Handgriffen an der Technik sollen nun noch meine 6x14 Pirellis auf den Wagen und dann ist das Stadtflitzmobil perfekt (hoffentlich).

Kommendes Wochenende gibt es großes Hallentetris bei uns. Ich bin an ein olles Hochregal geraten und das soll nun meine Platzprobleme lösen. Mal sehen ob es gelingt. Zuerst der Aufbau, dann das Einlagern der Teile. Da kann man dann wohl auch Motorblöcke und andere größere oder schwerere Teile reinpacken.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon santeria » Mo 20. Mai 2019, 11:04

Hi.

Bzgl der Spannrolle - hab das am WE jetzt auch mal gemacht um hier mitreden zu können. :king:
Das ganze an nem AEX Motor, Prinzip war das selbe:
Ich hatte das Gefühl, dass die Mutter die die Spannrolle hält erstmal gar nichts bewirkt.
Löst man sie, bleibt alles in Position bis man anfängt die Rolle über den Inbus zu drehen - beim Zusammenbau ebenfalls.
Die Mutter hatte ich beim Zusammenbau nicht wirklich angezogen, dann habe ich den Pfeil in die Lücke gedreht und die Mutter mit 20NM angezogen. Bewegt hat sich der Pfeil danach nicht mehr - weder beim Anziehen der Mutter, noch beim Durchdrehen des Motors.
(Habe zwar gedacht es hätte sich bewegt und daher nachher nochmal zur Kontrolle abgesenkt, aber es war nur die geänderte Perspektive: Motor hängt runter/ Motor sitzt oben).

DeienTrick mit den Kabelbinder habe ich aber erfolgreich kopiert - war super-hilfreich. :top:

Bzgl Stoßdämpfer hatte ich mir damals dafür ein Spezialwerkzeug gebaut:
22er Schlüssel etwas schlanker geschliffen damit er ins Loch um die Mutter passt:
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 20. Mai 2019, 11:17

Das mit der Spannrolle hatte ich glaub ich aber schon mehrfach. Also das sich der Pfeil beim Anziehen noch mal weiter bewegt. Das war aber auch bei ausgebautem Motor und ich hab das dann auch so gemacht. Also mit dem Inbus nicht ganz in das vorgesehene Feld bewegt und dann durch das Anziehen mit Nenndrehmoment in die richtige Position bugsiert.

Ich hoffe es passt jetzt und der Riemen hat nur den normalen Verschleiß. Glaub aber kaum das ich den Wagen bis zum nächsten Wechselintervall haben werde. Aber man weiß ja nie.

Das mit dem Schlüssel hätte ich auch gemacht. 22er liegen auch ohne Ende rum in der Werkstatt. Nur ist es beim Lupo dann nen 21er und da herscht ja bekanntermaßen ein Mangel bei mir in der Werkzeugkiste ;)
Geil auch der Inbus. Das war nen 7er. Ich hatte Stecknüsse für 6 und 8 aber eben keinen 7er. Nur diesen ollen Normalen Inbus der aber zum Glück einwandfrei seinen Dienst tat im Zusammenspiel mit der Verlängerung.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon santeria » Mo 20. Mai 2019, 12:11

:-) 7-er Inbus als Stecknuss hab ich zum Glück - ist bei VW recht häufig.
21 ist natürlich specialiger, hatte aber bei meinem Lupo damals zum Glück 22er Muttern an den vorderen Dämpfern.

Zahnriemen - ich hab den seitdem noch gar nicht gestartet fällt mir auf (Batterie war leer). :verlegen:
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Der Sterni » Mo 20. Mai 2019, 19:50

Da ich auch gearde an der Spannerthematik dranne bin hier mal ein kurzer Auszug wie PfuiWeh sich das ab Werk wünscht:
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Also Spanner in Position bringen, halten und Mutter anziehen

Mein Freund der Baum braucht CO², drum setz' ichs ausm Auspuff frei.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 20. Mai 2019, 21:16

Tja, in der Theorie klingt das so einfach und so logisch aber was tun wenn sich beim Anziehen der Zeiger weg bewegt obwohl man zeitgleich die Position des Steckschlüssels hält? Mal abgesehen davon wundern mich die 20Nm plus 1/8 Umdrehung. Weder Etzoldt noch die beiliegende Gates Anleitung wissen von plus 1/8. Sehr seltsam. Ich vermute, hätte ich das so gemacht, wäre bei plus 1/8 wieder der Zeiger flöten gegangen.
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