Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Bullitöter » Do 6. Jun 2019, 16:24

Sehr interessantes Dingends und vergleihsweise günstig.
Sieht die gelieferte Platine auch so grob gelötet aus wie auf dem Bild der Seite? Das ist defintiv wenig Kunstvoll von Hand gemacht.

Wegen Spannungsversorgung wirst du vermutlich garnichts machen müssen.

Kannst du Hochauflösende Fotos machen auf denen man sehen kann welche Bauteile zuerst an den Anschlüssen für die Versorgungsspannung hängen?
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Do 6. Jun 2019, 16:35

Bullitöter hat geschrieben:Sehr interessantes Dingends und vergleihsweise günstig.
Sieht die gelieferte Platine auch so grob gelötet aus wie auf dem Bild der Seite? Das ist defintiv wenig Kunstvoll von Hand gemacht.

Wegen Spannungsversorgung wirst du vermutlich garnichts machen müssen.

Kannst du Hochauflösende Fotos machen auf denen man sehen kann welche Bauteile zuerst an den Anschlüssen für die Versorgungsspannung hängen?


Kann ich morgen sicherlich nachreichen. Ich kann die Güte der Lötstellen nicht beurteilen. Von daher mache ich morgen mal ordentliche Fotos.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Do 6. Jun 2019, 19:22

Als ich heute von der Maloche heimkam stand ein größeres Paket für mich im Flur. Hatte zum Glück wohl mein Vermieter angenommen und mir hingestellt. Schon gut wenn man unten im Haus nen Laden hat der fast alle Paketsendungen für einen in Empfang nehmen kann. War schon klar was drin ist. Ich wollte aber den Zustand checken und mal nen generellen Blick werfen.

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Der Regler ist eventuell sogar das gleiche Ding wie dieser Epever Tracer. Nur mit ner anderen Blende und anderem Label. Prinzipiell schon mal nen cooles Set. Nur diese Dachdurchführung finde ich etwas dämlich. Die muss man wohl aufkleben. Ist zwar kein Akt aber ne zusätzliche Verschraubung wäre auch ganz nett gewesen. Morgen mal nach Aluprofilen für nen Befestigungsrahmen auf der Arbeit gucken. Vielleicht kann ich da nen paar Maytec oder Minitec Reste abgreifen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Do 6. Jun 2019, 21:33

Als Dachdurchführung habe ich einfach die Kabelverschraubungen genommen, wie sie in dem Plasteteil eingeschraubt sind. Mitm Stufenbohrer dann direkt 2 16er löcher in die Dachhaut gebrüllt, mit Grundierung versiegelt und mit nem Hauch Sikaflex die Verschraubungen eingesetzt. Ist bisher dicht und bildet keinen Rost.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Fr 7. Jun 2019, 09:47

Hier dann mal Bilder von der Lambda-Platine:

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Für meinen laienhaften Blick sieht das eigentlich gut aus.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Bullitöter » Fr 7. Jun 2019, 18:56

Sieht es, da hat er offenbar seinen Handgelöteten Prototypen für die Homepage fotografiert.

Ich finde da nix zu meckern.

Was man anhand eines Fotos sagen bzw. vermuten kann:

Wie erwartet arbeitet die Elektronik da drauf mit 5V, entsprechend gibt es einen Spannungsregler und daher ist dem Ding vermutlich egal ob man 6 oder 16V drauf gibt.

Rechts neben dem breiten Stecker das schwarze Klötzchen ist eine Shottky Diode. Ich vermute, die dient als Verpolungsschutz. Ein Durchgangsprüfer würde dann piepen, wenn man ihn zwischen +12V und der Seite mit der Linie und zwischen GND und der anderen seite hält.

Das weiße Bauteil mit dem L über der rechten Kante des Steckers ist eine Sicherung. Vermutlich 1,75 A, ist n bisschen schwierig ohne den Hersteller zu kennen aber ich denke nicht, dass etwas auf der Platine ist das wirklich Strom braucht.
Wenn man das Ding verpolt anschließt, brennt wegen der Diode die Sicherung durch -> neue rein, geht wieder.

Da sich offenbar schon soviel Mühe gegeben wurde, hätte ich keine Bedenken das direkt am Bordnetz zu betreiben, wenn das entsprechend der Doku nicht ausgeschlossen wird.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Do 13. Jun 2019, 16:48

So, ich hatte ein langes Wochenende und zusätzlich zwei Tage Urlaub Zeit mal wieder etwas gebündelten Fortschritt zu erarbeiten. Zunächst hab ich mal etwas am blauen Lupo rumgemacht. Nix wildes. Rädertausch und ein paar Sachen gecheckt. Danach hab ich mich mit der Käferbodengruppe weiter beschäftigt. Aber erst mal, Kalendergirl für Juni. Diesen Würth Kalender finde ich gut. Der hat Niveau.

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Es musste noch der vordere Bodenrand angepasst und eingeschweißt werden. Also erst mal so zurechtflexen das alles zueinander findet.

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Passte nicht optimal aber mit etwas Braterei kann man das schon hinkriegen.
Ordentlich ausrichten.

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Dann Bratgerät

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Danach musste ich ne Lösung für eine etwas platzsparendere Verstaumöglichkeit finden. Ich hab also nen alten Rollwagen recycled der amtlichen Rollen trug und diese an das schon vorhandene Rollgestell mit Schreinerarbeiten rangefrickelt.

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Bühne zum aufrichten genutzt

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Und schon kommt man ideal an die Unterseite ran.

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Dann noch mal Bratgerät. Feddich, Bodengruppe erst mal wieder weggestellt.

Am folgenden Tag hab ich den schwarzen Lupo auf die Bühne gesteuert. Ich wollte eigentlich die neuen Radlager hinten verbauen. Also bei dem vermeintlich schlechtesten mal angefangen dies auszubauen. Kein Spiel aber geräuschvoll in der Drehung. Hatte die neuen Lager für ABS bestellt. Dachte der schwarze hätte sowas. Offenbar nicht. Egal, dachte ich.

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Das neue saß aber definitiv zu lose. Also wieder runter und mal den Messschieber rausgekramt.

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Passt nicht. Nach der Montage dann gedacht, das alte ist ja eh Fratze also einfach mal WD40 reingeschossen und dann alles wieder montiert.Ratet mal. Karre ist leise. Lag also am hinteren rechten Radlager. Ich denke, ich haue das jetzt noch mal ordentlich voll Fett und schaue was dann ist. Da es ja spielfrei ist und nun leise läuft, sollte es ja noch kein Kernschrott sein.

Den Tag drauf war ich mit dem Bus unterwegs. Ich hatte es zwar nicht vor aber ich habe nach einer ersten Sichtung des Innenraums dann die Verkleidungen und den Himmel ausgebaut um die Installation der Solaranlage vorzubereiten und generell mal zu gucken wie das Sinn macht. Batterie und Regler kommen wohl in den Bauraum hinten rechts wo eigentlich Teile der Multivan Klimaanlage sitzen sollten. Hat mein Bus aber nicht. Da ist also generell Platz.

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In dem Bus sind auch schon einige weitere Dosen für zusätzliche Verbraucher vorinstalliert. Derzeit sind die alle aber nicht angeschlossen.

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Und wo ich dann schon so dabei war, dachte ich, machste mal etwas an dem neuen Bett rum. Ich will etwas das sich seitlich hochklappen lässt damit auch bei eingebauter Schlafgelegenheit die komplette Ladelänge zur Verfügung steht. Wird zweitteilig. Erst mal nur die linke Seite (für mich) in 80cm Breite.

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Das Gestell soll sich nachher durch einen Mechanismus linksseitig hochkant klappen lassen.

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Prinzipielle Idee ist, auch bei ausgeklapptem Bett noch nen Mopped daneben parken zu können. Mal sehen ob das klappt und ob ich später jemals brauche.

Ich hab mich dann aber erst mal wieder der Anhängerbaustelle gewidmet. Da hab ich ein paar L-Profile angeschweißt. Das muss ich vor dem Lackaufbau auch noch fertig machen.

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Und gestern hab ich mich schließlich ein paar Wartungs- und Umbauarbeiten am Buick gewidmet. Ich will damit morgen nach Bockhorn fahren und es soll auch regnen. Neue Wischerblätter waren eigentlich schon vor 5 Jahren fällig, als ich den Wagen bekam. Nun dann endlich mal die Zeit gefunden die Fummelarbeit zu machen.

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Ich hatte noch nen altes Set von Champion für diverse komische Autos. Also Gummis neu eingezogen.

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Der Preis ist heiß (und alt)

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Eines der verbauten Gummis am Buick hatte so nen komischen Rahmen. Ich kenne das eigentlich nur mit zwei so Edelstahlfederblättern. Hier war es ein geschlossender Rahmenzug. Gind aber trotzdem.

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Länge passte bei dem kurzen Champion eins zu eins

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Gleiches Spiel nur etwas anders für die Beifahrerseite. Gestern dann direkt Regen auf der Heimfahrt. Wischt hervorragend!!!

Dann lag schon lange nen kleiner Überholsatz für die Wischwaschpumpe rum. Auch endlich mal zusammen gesteckt. Aber da fehlt es noch an Schläuchen und dem passenden Behälter.

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Als ich den Wagen gestern nach längerer Standzeit wieder in Betrieb genommen hab, musste ich wie gewohnt ziemlich lange orgeln bis das Ding ansprang. Ich glaube, der Sprit verflüchtigt sich aus der Leitung und die Spritpumpe braucht gefühlt ewig um erst mal wieder was zum Vergaser zu befördern. Daher hab ich eine zusätzliche elektrische Pumpe hinten am Tank verbaut. Die habe ich jetzt erst mal so fliegend verkabelt um herauszufinden ob sie den Zweck erfüllt. Ich kann per Kippschalter bei eingeschalteter Zündung nun für ein paar Sekunden Sprit nach vorn pumpen um die Leitung/Schwimmerkammer zu fluten. Werde da wohl später mal nen Taster verbauen. Ich bin sehr gespannt ob das das Startverhalten nach langen Standzeiten verbessert. Einfluss auf den Fahrbetrieb hat die (ausgeschaltete) Pumpe nicht.

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Wegen den anderweitig schon geschilderten Problemen des "Relaisflatterns" am Magnetschalter hab ich die Anschlüsse auch alle mal aufgemacht, gereinigt und neu montiert.

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Und es gab neulich auch mal die Frage nach dem Getriebetyp. sollte mit dem zweiadrigen Kabel nen Switch Pitch sein.

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Das wars. Wie immer am Ende von Urlaub noch viel zu viel Arbeit über. Leider. Jetzt aber erst mal Bock auf Horn.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Do 13. Jun 2019, 21:15

Guter Fortstschritt. Ich schaff am Auto im moment eher wenig, da ich seit letztem Freitag den Bockhorner Oldtimermarkt mit aufbaue. Die Gelegenheit ergab sich spontan, da ein Mitarbeiter kurzfristig ausgefallen war. Auch wenn die Arbeitstage manchmal ausufernd lang werden machts echt spaß mit dem Team hier zu arbeiten. Ich bin das ganze wochenende von früh bis spät zwischen bierstand1 und Kühlwagen festgenagelt aber evtl. sieht man ja den ein oder anderen :bier:

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 17. Jun 2019, 13:29

Miniupdate. Hab mich das Wochenende über in Bockhorn volllaufen lassen. Trotzdem noch mal nen Schwenk auf den Teilemarkt geschafft und widererwartend cooles Zeug zum kaufen gefunden.
Zum einen hab ich ne alte Versorgung für nen Weidezaun gefunden.

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Ich hab weder Vieh noch irgendwelche seltsam perversen Neigungen und brauche eigentlich nur das Gehäuse von dem Ding. Da gibt es aber nun zwei Überlegungen dazu. Gekauft hab ich das Teil in der Absicht dort den neuen Sicherungskasten des neuen Kabelbaums vom Hot Rod unterbringen zu können. Also das Teil in den Kofferraum schrauben und dann die moderne Technik darin verstecken. Das wäre sicherlich kein Problem. Allerdings hat mich auch schon mal die Optik der Neuzeitbatterie im Kofferraum gestört und daher habe ich mich gefragt, ob es wohl möglich ist ne moderne kleine Batterie in dem Kasten unterzubringen, die für den Hobel ausreicht und keinerlei Nachteile in der "Alltagstauglichkeit" mitbringt.
Was denkt das Kollektiv darüber?
Karre läuft auf 12V und soll eigentlich nicht länger die Drehstromlima behalten sondern ne alte Gleichstromlima von nem Opel kriegen. Zumindest waren das so die Gedanken zu der optischen Erscheinung der Teile. Gibt ja auch so neumoderne Drehstromlimas im Kleid von alten Limas aber nur für sehr viel Geld.
Elektrisch ist an der Karre ja kaum was dran.

Außerdem bin ich doch tatsächlich über ne originale Grilleinfassung vom Model A gestolpert. Bei mir ist ja der spätere Grill von 1932 montiert und daher passt meine Haube nicht. Mir gefällt der 32er auch sehr gut aber bei einem netten Gespräch und einem guten Preis hab ich erst mal den originalen Grill gekauft um das mal zu montieren und dann weiter zu entscheiden. Patinierungszustand passt zum Rest des Fahrzeugs.

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Sollte Plug and Play sein und von daher erst mal der Weg des geringsten Widerstands. Für ne korrekte Passung des 32er Grills müsste ich midnestens den Kühler (ab)ändern.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Bullitöter » Mo 17. Jun 2019, 22:10

Ich glaub zwar das passt nich aber vielleicht täuscht es ja.

Guck ma ob ne Batterie für ne Moto Guzzi V65C da rein passt. Die reicht sicher locker aus für den Hobel.
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