Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 18. Jun 2019, 09:36

Bullitöter hat geschrieben:Ich glaub zwar das passt nich aber vielleicht täuscht es ja.

Guck ma ob ne Batterie für ne Moto Guzzi V65C da rein passt. Die reicht sicher locker aus für den Hobel.


Ich messe nachher mal die Innenmaße von dem Kästchen. Dann hab ich mal verbindlichen Bauraum. Glaube aber auch es sollte mit ner Moppedbatterie eigentlich gut gehen.

Es gibt auch ein paar Leute aus der Hot Rod Szene, die einen neuen Kabelbaum mit mehreren Kreisen für den Wagen für überflüssig halten. Ich bin mir da aber nicht so sicher. Standardmäßig hat die Karre wohl zwei Sicherungen. Aber da kommen ja auch ein paar weitere Kreise dazu die vorher nicht drin waren. Außerdem ist der jetzige Kabelbaum ohnehin gefährlich verlegt. Da muss ich also ohnehin ran. Zusätzlich ist im neuen Sicherungskasten das Blinkrelais direkt integriert.

Naja, mal sehen.
Zuletzt geändert von Frankass am Di 18. Jun 2019, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon outrage » Di 18. Jun 2019, 12:30

Frankass hat geschrieben:Ich messe nachher mal die Innenmaße von dem Kästchen.

Vielleicht passt ja ne PC680 rein. Kannst ja dann an den Ein/Aus einen Batteriehauptschalter dran flanschen
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 18. Jun 2019, 13:08

outrage hat geschrieben:
Frankass hat geschrieben:Ich messe nachher mal die Innenmaße von dem Kästchen.

Vielleicht passt ja ne PC680 rein. Kannst ja dann an den Ein/Aus einen Batteriehauptschalter dran flanschen


Den Schalter irgendwie zu verwenden fänd ich auch witzig. Könnte man auch nen Klemme 15 Unterbrecher draus machen. Der Schalter selbst schein noch so weit komplett zu sein.

Wie isn das wenn ich so ne normale Autobatterie durch ne AGM ersetze?
War da nicht was wegen der Ladeschlussregelung?
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mi 26. Jun 2019, 11:39

Hier erst mal ein paar Bilder aus Bockhorn die sehr gut die Situation nach der Ankunft am Freitagnachmittag/-Abend beschreiben. Super idyllisch und wir hatten nen netten Abend mit Grill und Lagerfeuer (Feuerschale). Glücklicherweise wurde die Wiese auch am Samstag nicht wirklich voll und es blieb entspannt. Das ist auf den ganzen anderen Wiesen dort schon lange nicht mehr der Fall. Da platzt es dann aus allen Nähten.

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Letztes Wochenende hatte ich etwas Zeit mich mal der PV-Anlage für den Bus zu widmen. Eigentlich stand erst mal an ne ordentliche Halterung für die Batterie zu bauen. Die verwendete Batterie steht sich bei mir eigentlich nur kaputt. Ob die jetzt dauerhaft für die PV genutzt wird, mal sehen. Bullitöter und Tesla hatten ja schon auf die mangelnde Eignung hingewiesen. Die Halterung selbst wird aber auch andere Batterien aufnehmen können. Hier mal ein paar Bilder zur Entstehung:

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Darüber hab ich dann so nen Holzbrett an Silentgummis montiert und auf das Holzbrett letztlich den Regler. Hinter dem Regler hab ich ne Öffnung in das Holzbrett geschnitten um die Kühlrippen des Reglers hinterlüften zu können. Das Holzteil ist nur vorübergehend. Das ist nen mock up um mir mit dem Ding als Vorlage auf der Arbeit ne Aluplatte dafür machen zu können. Ich muss auch noch mehr Silentgummis bestellen. Die Position des Reglers ist noch nicht optimal. In der Aluversion muss der etwas höher auf die Platte und vielleicht noch etwas weiter nach vorn. Soll ja alles schön hinter der Verkleidung verschwinden. Original hat der Multivan in dem Bereich wohl Teile der Klimaanlage für den Fond. Bei mir ist es hinter der Verkleidung halt komplett leer gewesen.

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Ich habe dann noch die Strippen für die Batterie und das PV-Panel gezogen und zwei der drei vorhandenen zusätzlichen Ziggianzünderbuchsen verkabelt. So kann ich auf jeden Fall meine Kühlbox beim FFT mal über die PV-Anlage befeuern sollte denn alles korrekt funktionieren. Das Panel selbst muss ich allerdings noch montieren. Irgendwie nach Feierabend unter der Woche jetzt. Oder ich schnalle das vor Ort auf die Dachträger. Das ist vorerst alles nur ne "fliegende Verkabelung" um es ausprobieren zu können. Die Dachdurchführung für die Kabel muss ich auch noch entsprechend modifizieren. Das ist noch nicht zufriedenstellend.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 22. Jul 2019, 10:42

So, nach einigen Wochenenden anderweitiger Ablenkung konnte ich mal wieder zwei Tage in der Werkstatt verbringen und etwas Fortschritt erzeugen. Leider nur sehr übersichtlich aber immerhin.

Zuerst war nämlich großes Aufräumen angesagt. Ich hab die letzten Wochen sehr viel Zeug hin und her transportiert und damit auch große Baustellen in der heimischen Wohnung aufgemacht. Außerdem gab es auf der Arbeit mal wieder einige Dinge abzugreifen die sonst in die Tonne geflogen wären. Zum Beispiel einiges an alten Aluprofilen. Sowas ist eigentlich immer gut zu haben und haben ist ja bekanntlich besser....
Allerdings waren die Dinger zum größten Teil noch in irgendwelchen Aufbauten verschraubt und ich hab sicherlich zwei Stunden lang nur Zeug zerlegt und wegsortiert. Nun hab ich Bosch, Mytec und Minitec liegen. Einen Teil davon möchte ich für die neue Bettkonstruktion im T4 verwenden. Mal sehen wann ich das richtig angehe.

Aber erst mal Motivationshilfe. Würth Kalendergirl für Juli.

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Hier Profilchaos. Ich hoffe es lohnt sich den Kram auf die Seite zu legen.

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Am schlimmsten ist immer das Zeug dann zu sortieren und so zu verstauen, dass man sich nicht ständig den Kopf dran stößt oder es tausendmal in der Hand hat um es hin und her zu räumen.

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Danach hab ich mir mal wieder den schwarzen Lupo vorgeknöpft. Plan war das hintere rechte Radlager zu fetten und die Schaltung noch mal zu beäugen, die ja erheblich schwergängig war.

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Radlager hatte ich von beiden Seiten mit der Spritze mit Fett gefüttert.

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Leider hat sich seltsamerweise nun wieder ein Lagergeräusch während der Fahrt eingestellt. Ich hatte ja beim letzten Mal dran rumfummeln einfach nur WD40 reingeblasen und das olle Teil wieder montiert. Mangels passendem Neuteil versteht sich. Dann war alles ruhig und spielfrei. Dachte ne richtige Fettpackung würde es vorerst fixen. Nun ist es nach dem Fetten wieder laut. Ich schlussfolgere daraus, ich hab beim anziehen der Mutter, die auch das Spiel im Lager einstellt, wohl zu fest angezogen. Hatte es zwar mit Drehmo gemacht aber eigentlich kann es nur das sein. Ob mein Drehmo bei 175 Nm noch korrekt ist???
Werde das Ding bei nächster Gelegenheit noch mal lösen und dann mit etwas weniger Drehmoment anziehen oder nen anderen Schlüssel verwenden. Dann weitersehen.

Danach dann das ganze Schaltungsgelumpe (mal wieder) ausgebaut. Hatte im Netz recherchiert und da ne mögliche Fehlerquelle gefunden. Wenn man das Ding begriffen hat, eigentlich logisch. In meinem Fall ging der Schalthebel extrem schwer vor und zurück während recht links kein Problem war. Bei der Vor und Zurückbewegung dreht das um den langen Hebel mit der dicken Achse.

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Die Achse läuft in Kunststofflagern. Offenbar Quellen die irgendwie auf im Laufe der Jahre oder bei Kontakt mit Getriebeöl. Mein Simmerring zum Schaltfinger war ja mal undicht. Dann klemmen die Buchsen buchstäblich die Achse ein und das ganze wird sehr schwergängig. Ich hab es erst mit neu schmieren versucht. Hat nix gebracht. Also etwas Schleifpapier um den Bithalter des Akkuschraubers und dann die Kunststoffbuchsen innen etwas aufgeweitet. Zwischendrin immer mal die Passigkeit zur Achse überprüft.

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Wieder montiert. Funzt wunderbar. Wenn ich nun noch das hintere Radlager in den Griff bekomme, ist der Wagen technisch topfit und ich werde mich nur noch um die Räder und den farblich nicht ganz korrekt passenden Rahmen um die Blinker kümmern. Mit dem Fahrwerk macht der kleine in den Kurven sogar Spaß. Geradeaus muss ich gähnen. Der Corsa muss fertig werden ;)

Ich wollte schon lange auch mal wieder ein paar Dinge am Triple J machen. In Bockhorn konnte ich ja einen originalen Model A Grillrahmen erstehen und den wollte ich schon lange mal testen.

Vorher mit dem Repro 32er Rahmen:

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Der war natürlich mit neu verzinkten Schrauben in vier verschiedenen Größen am Kühler verschraubt. Ich hab dann mehr Zeit gebraucht um aus meiner Sicht besser passende (alte) Schrauben aus der Sammelsoriumskiste zu suchen als das Ding letztlich anzuschrauben. Nachher:

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Sinn der Aktion ist neben der Optik vor allem die Möglichkeit die originale Haube nutzen zu können. Daher musste die dann auch noch mal drauf.

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Das ist aus meiner Sicht schon viel besser als vorher. Aber bis die Haube richtig passt muss ich defintiv noch mal nen Tag investieren. Ich glaub ich muss das "Scharnier" bzw. den Haubenhalter vor der Windschutzscheibe etwas höher setzen damit die Spaltmaße besser passen. Derzeit sitzt die Haube nicht wirklich gut. Wenn das dann an die Cowl angepasst ist und so gut wie es geht sitzt noch den Grillrahmen anpassen. Haubenhalter/Zugfedern sollen dann natürlich auch wieder dran. Außerdem hätte ich auch gerne noch irgendeinen Schutz/Gitter vor dem Kühler. Mal sehen was sich da noch so findet und wie ich das nachher in den Grillrahmen rein kriege.

Dann kam noch das Ding hier:

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Auf meinem Karren ist derzeit nen 94er Holley drauf, der angeblich zu fett läuft. Eigentlich soll nen 97er Stromberg ohnehin besser zum originalen 4Banger passen und von daher hab ich nun einen angeschafft. Ob der noch zu retten ist, wir werden es sehen. Erst mal reinigen und die fehlenden Teile nebst Dichtsatz ordern. Äußerlich machen die Klappen und Wellen erst mal noch nen guten Eindruck. Lediglich die Kugelköpfe der Hebel sehen irgendwie komisch aus. Stange für die Beschleunigerpumpe fehlt leider.

Sonntag war auch meine besser Hälfte mit in der Werkstatt und hat sich mal ihrem Fahrradprojekt gewidmet. Das Ding komplett mit nem Schleiffliespad abgeschmirgelt, entfettet und in Owatrol getüncht.

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Jetzt darf es erst mal trocknen und dann kriegt es neue Reifen und Schläuche, nen Sattel, Beleuchtung und nen Abschmierservice. Mal sehen wie das Ding dann läuft. Ich vermute es wird dann wegen des eigenen Einsatzes ihr bisheriges Victoria ablösen. Dann rollt ja auch der Stolz der ersten eigenen "Restaurierung" mit.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » Di 23. Jul 2019, 07:27

Die Radlager am Lupo kannst du nicht nachstellen. Wenn diese Kompaktlager Spiel bekommen, sind sie hin. Mit Nachziehen nimmt man zwar das Spiel raus, aber indem man die inneren Lagersachalen quetscht. Dann laufen die Kugeln "auf Rille" sozusagen. Austauschen und gut.

Nachstellen geht bei den meisten VW je nach Modell bis etwa 97-00, solange da noch die Kronenscheibe mit Splint drauf ist. Bei den Dingern mit Nabe dran geht das nicht mehr.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 23. Jul 2019, 09:35

weichei65 hat geschrieben:Die Radlager am Lupo kannst du nicht nachstellen. Wenn diese Kompaktlager Spiel bekommen, sind sie hin. Mit Nachziehen nimmt man zwar das Spiel raus, aber indem man die inneren Lagerschalen quetscht. Dann laufen die Kugeln "auf Rille" sozusagen. Austauschen und gut.

Nachstellen geht bei den meisten VW je nach Modell bis etwa 97-00, solange da noch die Kronenscheibe mit Splint drauf ist. Bei den Dingern mit Nabe dran geht das nicht mehr.


Ist mir alles klar gewesen. Da das Lager spielfrei war und mit WD 40 auch leise, dachte ich nachfetten würde es tun. Im Nachhinein muss ich davon ausgehen, dass es schon zu fest angezogen war, deswegen Geräusche gemacht hat und ich es beim ersten Versuch es zu wechseln halt etwas weniger angezogen hatte. Bei Versuch es zu fetten hab ich es dann wieder "zu fest" angezogen. In allen Fällen mit Drehmo, versteht sich.
Vielleicht war Fett hinter der Mutter zum Ring des Lagers hin und das Anzugsmoment war daher "größer".

Ich bestelle jetzt zwei neue Radlager aber werde es trotzdem noch mal mit Lockern versuchen. Einfach nur um es begriffen zu haben wo da der Wurm drin ist. Die derartig blöde Kontruktion der kompletten Tauschnabe finde ich ohnehin unter aller Sau. Kronenmutter und Splint ist das was ich kenne, verstehe und gutheißen kann.
Zuletzt geändert von Frankass am Di 23. Jul 2019, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Dulle » Di 23. Jul 2019, 10:14

Ich finde deine Energie bemerkenswert!
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 23. Jul 2019, 11:14

Ich auch ;)
Während des Studiums hab ich fast gar nicht geschraubt. Da hab ich mich nur für Weiber, Alkohol und Tischfußball interessiert und war viel zu viele Stunden verkatert, die ich in der Werkstatt hätte sein können.
Vermutlich muss ich nun einiges nachholen. midlife crisis :-)
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Fr 26. Jul 2019, 11:21

Ersatzteile für den Gaser sind da.

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Außerdem war das Ding vor dem Zerlegen ein erstes Mal schwimmen im Teilewaschbecken.

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Jetzt wird er zerlegt und dann werde ich die Teile einzeln im Ultraschallbad mit Tickopur R33 reinigen. Die olle Optik soll das aber alles beibehalten. Alles andere würde im Motorraum der Karre seltsam aussehen.
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