Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 11. Nov 2019, 12:08

Am Wochenende ist mal wieder was passiert. Ich hatte ja schon mal den Griff am T3 neu gemacht. Die Dichtung dahinter war Staub.

Griff ohne Dichtung

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Dichtung

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dichtende Dichtung

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Griff mit Dichtung

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Alsbald werde ich mich auch um die restlichen Arbeiten für den TÜV am T3 kümmern. Ganz bestimmt.

Ich hab auch ma wieder was am 97er Stromberg gemacht.

Setup

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Im Bereich der Beschleunigerpumpe hatte das Gehäuse noch minimal zu viel Material. Dort hab ich mit meinen Chirurgenhänden dann etwas mit der Feile abgetragen. Ganz sanft und vorsichtig. Dafür hatte ich mir extra ordentliches Werkzeug aus der Uni geliehen. Besten Dank an Dieter an dieser Stelle.

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Dann noch mal auf 800er nass alles kreisen bzw. achten lassen

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Beim Deckel kein großes Problem.

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Beim Gehäuse schon eher. Das hab ich nicht 100% hingekriegt aber irgendwann muss man mit dem Kompromiss zufrieden sein. Ich hab dann noch mal die Zylinderwand der Beschleunigerpumpe ordentlich geglättet. Danach dann alle Teile in WD40 gehüllt. Hätte ich mal direkt nach dem Entfettungsbad machen sollen. Man lernt nie aus.

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Done. Hoffe es ist nachher ordentlich dicht.

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Sonntag dann große Deutschlandtournee. Meine rechte Hand tief im Westen (Danke Brauer) hatte für mich ne Kombiblechmaschine geborgen und mit vereinter Forenkraft eingelagert (Danke Grimm, danke Bombi). Da es bei Teslas Elternhaus auch noch was abzustauben gab, bot dieser sich als Navigator an. Also in aller Früh ins Münsterland geknattert und kleine Chinesin aus dem Keller befreit, danach in den Pott, einen nicht verkaterten Brauer auf nen Bierkasten gesetzt und mit unvorhergesehener Vollbremsung aufgeweckt, dann Maschinen verladen, Michel gestreichelt, geschnackt und den sich hinziehenden Heimweg angetreten. An der Halle dann noch ausgeladen. So schauts aus.

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Abkantbankseite der Kombimaschine

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Blechbiegeseite

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Schweißraupenreparaturseite ;)
Ich hoffe das schränkt meine Blechbiegenutzung nicht ein. Aber ich hab ja in der Regel nur dünnes Karosserieblech.

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Die kleine Chinesin. Schon auf Drehzahlregelung per Frequenzumrichter umgerüstet.

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Und letztlich bin ich nun stolzer Besitzern von gleich zwei "echten" Teslas.

Den hier (Das ist Kunst!)

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Und den hier (das ist auch Kunst). Die ungebremsten 3 PS des Todes.

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Es gibt also viel neues Spielzeug und viel auszuprobieren. Ich bin gespannt.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Mo 11. Nov 2019, 23:34

Was evtl. noch zu erwähnen ist: Radnaben, Ritzelaufnahme und der Kettenradadapter des Trikes sind auf ebendieser Drehmaschine entstanden. Gut, 80er ST50 Rundmaterial damit planzudrehen ist ne Geduldsprobe aber es geht.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 18. Nov 2019, 12:43

Hier noch mal der November. Das stand noch aus. Gute Nachrichten auch an dieser Stelle. Nen Kollege von mir hat doch tatsächlich schon mal in weiser Voraussicht den Würth Kalender für 2020 für mich besorgt. Matze for President!

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Ansonsten hab ich es am Samstag nur geschafft erst Chaos zu machen.

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Um dann so ne Art von Ordnung zu schaffen. Der große Kompressor ist schon mal in die "Schrottecke" der Halle umgezogen und damit sehr nah an den Sicherungskasten. Da soll alsbald noch mal ne 32A Drehstromdose entstehen und dann kann der Luftstrom losdrücken. An die Stelle wanderten dann die Drehbank und die Kantbank.

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Hier noch mal die Drehe ohne Leichentuch. Muss noch angeschlossen werden. Hab ich nicht mehr geschafft am Samstag.

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Ich hab auch mal etwas das mitgelieferte Zeug beäugt. Bohrfutter für den Reitstock bis 16 mm, cool, feste und mitlaufende Spitze mit MK2, cool, einige Drehmeißel, cool.

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Die mitlaufende Spitze von Rhöm kann ich glaub ich nicht gebrauchen. Die hat MK3 und passt daher nicht in den Reitstock der kleinen Chinesin. Ich glaube das Futter hat MK3 aber ne mitlaufende Spitze auf Futterseite macht ja keinen Sinn. Ein paar hochwertige Wendeschneidplatten waren auch dabei, wobei die anscheinend für nen Bohrer sind und von daher wohl eher für mich nicht sinnvoll.

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Ich hab mir mal passende Schneidplatten für einige dieser Halter bestellt. Nicht alle. Erst mal nur das wichtigste.

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Ich überlege allerdings nachwievor ob die Drehe in der Werkstatt gut aufgehoben ist. Da ist es im Winter doch recht feucht und ich hätte eigentlich Bock das Ding in mein Arbeitszimmer in der Wohnung zu stellen. Nur müsste ich dann wohl nen anderen FU nutzen um das Teil am 230V Netz betreiben zu können. So nen FU hätte ich eventuell sogar. Mal sehen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon shopper » Mo 18. Nov 2019, 17:14

Die schneidplatten sind für eine bohrstange
Allerdings fürs grobe schruppen


Das kann die kleine drehe nicht
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 18. Nov 2019, 17:58

shopper hat geschrieben:Die schneidplatten sind für eine bohrstange
Allerdings fürs grobe schruppen


Das kann die kleine drehe nicht


Meiner Recherche nach sind die nicht für ne Bohrstange sondern für so nen zweischneidigen Bohrer wo dann zwei WSP dran befestigt werden. Die Größe dann wohl für 25er und 29er Durchmesser. Superspezieller Kram. Wohl nix für mich.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon shopper » Mo 18. Nov 2019, 18:28

Na dann
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Di 19. Nov 2019, 00:43

Ich hatte mal einen 10mm Halter für diese Platten. Waren an sich nicht schlecht, um im maße der Möglichkeiten dieser Maschine in Alu größere Schnittiefen zu fahren. Viel mehr als den Radius eintauchen geht natürlich nicht.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 19. Nov 2019, 10:54

Hmm, ich finde einfach keinen passenden Halter bzw. auch ne Bohrstange. Exakt für die Wendeschneidplatten finde ich nur jenes hier:

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Dann gibt es noch Bohrstangen für Platten in W Form aber nicht in der 05er Größe

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Und eben auch Halter aber die finde ich auch nur ab 06er Größe im Netz

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Nen passenden normalen rechten Halter für die Dinger wäre schon cool. Vermutlich kratze ich da am Anfang eh nur irgendwie rum. Oder ich schaue mal ob ich die Platten in meinem Uniumfeld gegen was sinnigeres tauschen kann.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Der Sterni » Mi 20. Nov 2019, 18:46

Hält deine Uhrmacherdrehbank überhaupt der geforderten Zustellung und Druck aus?
Ich wage zu bezweifeln, dass man auf dem Dingen sinnvoll mit WSP vorankommt. Wenn's dann noch auf die Oberflächengüte ankommt ist bei WSP schnell Frust vorhanden.

Ich rate zu HSS samt nem anständigen Schleifbock. Das Schleifen lernt man grob an nem Nachmittag.
Die Feinheiten kommen dann mit der Zeit.

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Mi 20. Nov 2019, 20:08

Als Vorbesitzer kann ich sagen, dass beides geht. Für Plaste (POM und co) Ist HSS aber vorteilhaft. Diese maschine ist auch eher gut, um sich der Materie zu nähern und Teile mittlerer Passgenauigkeit aus NE-Metallen oder weichem Stahl herzustellen. Vergütungsstähle oder gehärtete Wellen brauchste damit nicht anrühren, das ist schon klar. Bei mir hat das Ding z.B. alle Teile für das Trike (Radnaben, Achse für Vorderrad, Ritzeladapter) angefertigt. Wenn du dich in Geduld übst kannst du damit auch 80er ronden plandrehen :bier:
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