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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » Do 30. Jan 2014, 17:09

Wenn man damit umgehen kann, dann sind diese Fahrzeuge aber eine tolle Sache! Was man dort alles mit einem Notebook und etwas Zeit anstellen kann ist schon der Hammer! Angefangen beim Aufschließhupen, -blinken über die Höhe des Fahrwerks (Stichwort Luftfederung), bis hin zu den wildesten Dingen der Beleuchtung (Tagfahrlichtintensität etc. pp.). Oder eben aus einem Automatik-Auto ein Schaltwagen machen mit ein paar Klicks. Da fragt nichts mehr nach "P" oder "N" oder einem fehlenden Automatikgetriebesteuergerät. Nur ICH kann's nich'. :shit:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » Sa 1. Feb 2014, 19:47

Heute wieder einen Tag in der Garage verbracht. :shit:
War gut anstrengend.

Aaaalso...

Zunächst mit der Flex den maroden Radlauf herausgetrennt. Zum Vorschein kam irgendeine nicht definierbare Dichtmasse, die für die Korrosion mitverantwortlich war. Da war offenbar ein echter "Kenner" am Werk. :like:

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Ich habe das unbewusst passig herausgetrennt, sodass ich den Rost weitestgehend am getrennten Blech hatte und der Rest rostfrei war. Rest wird FluidFilm Liquid und Mike Sander's richten. Auch ein Blick aus dem Loch wo sonst das Rücklicht sitzt in das Seitenteil zeigt, dass alles soweit gut aussieht.

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Und dann habe ich laaaaaaaaaaaaaaaange Zeit mit der Zopfscheibe die Roststellen bearbeitet. Hände sind nicht mehr zu spüren. Zu sehen ist die hintere, marode Wagenheberaufnahme.

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Offenbar saß da mal eine Pisshose drin. So'n "Spezialist", welcher so große Puschen aufzieht, dass man die Radläufe bördeln musste. Ein Hauptgrund weshalb die das Blühen angefangen haben.

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Das Heckblech war teilweise dünn wie eine Telefonbuchseite. Als musste auch hier gehandelt werden. Habe die dünnen Stellen gepunktet und die Schweißpunkte mühsam mit der Schruppscheibe wieder beigeschliffen. Nicht schön, aber das habe ich zum ersten Mal gemacht.

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An der Wagenheberaufnahme habe ich großflächig aufgeschweißt und damit verstärkt. Morgen vielleicht bei geschlossener Garage noch mal weiter glätten. Erfüllt aber seinen Zweck auch so:

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Kotflügel vorne habe ich nach dem Runterschleifen vom Rost mit der Zopfscheibe mit Mennige (bleifrei) gestrichen. Von innen wird's dann noch mal konserviert. Vordere Wagenheberaufnahme musste auch nur gestrichen werden. War soweit nur leicht angegammelt.

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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Mr. Blonde » Sa 1. Feb 2014, 21:40

Finde gut, dass du Bilder von deinen Schweissereien reinstellst. Wird sowieso besser, je mehr du schweisst. :like:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Captain Chaos » Sa 1. Feb 2014, 22:09

das steht bei mir auch noch an... der Experte von Vorbesitzer hat auf den armen 35i 245er Puschen draufgehabt, gebördelt undg ehämmert wie blöd aber nix konserviert.. Fazit Innenradlauf hinten beiden Seiten komplett weg -.-
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » Sa 1. Feb 2014, 22:25

Also "Profi" ist was anderes, wenn's um's Schweißen an papierdünnem Blech geht. :schwachsinn:
Aber irgendwann muss man ja anfangen. Halten wird's denke ich schon.


Zum Thema Bördeln: Einstein sagte angeblich mal, dass nur zwei Dinge unendlich sind. Das Universum und die Dummheit der Menschen...und beim Universum sei er sich nicht ganz sicher. :king:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon viking » Sa 1. Feb 2014, 22:32

dir ist aber die auffassung bekannt, dass die zopfbürste den rost schön "verschmiert" und die glänzende oberfläche, die das ganze ergibt, n hochpotentieller neuer rostherd ist? :gruebel:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » Sa 1. Feb 2014, 23:08

Edelkorund steht bereit. Warte noch auf den Wasserabscheider und die Pistole. Dann werden die Flächen noch mal gestrahlt. :pulp:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon santeria » So 2. Feb 2014, 01:50

Du kannst ja für die "doppelte Sicherheit" noch Rostumwandler auf die blanke Fläche knallen.
Ich hab diverse Dinge auch ähnlich bearbeitet;
Drahtbürste (zopfbürste nehm ich nicht mehr seitdem ich mir mal ne schicke hasenscharte damit verpasst hab und das Gerät danach in meinem Hosenbein zum stehen gekommen ist :king: ), pelox RE oder Metal ready drauf, anschließend POR 15 - alle damit bearbeiteten Dinge halten bis heute ohne wieder zu rosten.
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon viking » So 2. Feb 2014, 01:56

Korrosiosschutzdepot hat geschrieben:Drahtbürsten auf dem Winkelschleifer erzeugen durch ihre hohe Geschwindigkleit auch Wärme/Hitze auf dem Blech. Bürstet man Rost mit nicht genügend Nachdruck ab, schmilzt dieser zu einer silbrig-schwarzen Oberfläche zusammen. Diese Bereiche wirken auf den ersten Blick rostfrei sind es aber nicht. Die zusammengeschmolzene Oberfläche ist extrem dicht und läst Roststopper nicht eindringen, diese sind dann also wirkungslos. Deshalb sollten Sie zur Sicherheit die abgebürstete Oberfläche noch mit einem groben Schleifpapier nachbehandeln um die Poren wieder zu öffnen.

:schlaupuper:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon santeria » So 2. Feb 2014, 02:39

Ok, ich geb mich geschlagen. ;)
Aber was ist wenn die Oberfläche nicht silbrig-schwarz, sondern silbrig-silbrig ist?
Und pelox RE bzw Metal ready ätzt das Metall ja nochmal an..
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