E36, E39...Fundgrube meiner Schrauber-Projekte

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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Mr. Blonde » So 2. Feb 2014, 02:56

Kratz mit nem Schraubendreher drüber. Wenn die Kratzspuren braun sind... Naja, du weisst was das Braune ist. :-)
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » So 2. Feb 2014, 12:07

Aber auch da muss man die Kirche im Dorf lassen.
Es kommt darauf an was man mit dem Wagen vor hat. Will man eine Voll-Resto machen, sodass es nicht mehr wiederkommt und für immer beseitigt ist, oder will man ein Fahrzeug wieder fit für die nächsten 5 bis 6 Jahre machen? Dann hätte der theoretisch in meinem Besitz eine Laufleistung von weit über 400.000 km drauf. :bier: Ist ein Auto für'n Tausender, soll gefahren werden (und das reichlich!) und wird so hergerichtet, dass Aufwand/Nutzen im Einklang stehen. Also ist Strahlen mit Edelkorund schon mit Atombomben auf Spatzen schießen.
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » So 9. Feb 2014, 19:27

Geht weiter hier!

Heute mit meinem guten Freund Krischan ein paar Stündchen am Blech verbracht. Von den Schweißarbeiten am Heckblech (nur an den Roststellen aufgeschweißt, dann mit der Schruppscheibe geglättet) zeige ich euch keine Bilder...weil langweilig.

Habe mir bei eBay ja einen RePro-Radlauf besorgt. GUTE Entscheidung! Damit ging's echt voran. Schön war, dass der Radlauf bereits verzinkt war. Für's Schweißen also das Zink örtlich entfernen. Wollte ja erst strukturell kleben, aber da Krischan wirklich gut mit dem Schweißgerät umgehen kann und meinte "Wenn wir das schweißen, haben wir das in einer Stunde fertig...beim Kleben nicht.", habe ich mich für's Schweißen entschieden. Langweilig, aber ging wenigstens fix.

Nach der üblichen Anpasserei und dem Zuschnitt - wir haben noch etwas mehr Blech herausgenommen, da es das RePro-Blech hergab - hat er das eingesetzt und gepunktet. Anschließend dann durchgepunktet, und geglättet mit der Schruppscheibe...da durfte ich wieder ran. Er kann einfach WESENTLICH besser schweißen. Da muss ich noch einiges lernen. Mein neuer Schweißhelm hat sich wieder als sehr nützliches Goodie erwiesen. HIer ein paar Impressionen vom Tag:

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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Mr. Blonde » So 9. Feb 2014, 21:14

Eigentlich ärgerlich, dass die neueren Modelle stärker rosten. Aber probiers doch mal selber. Beim schweissen wird man wirklich nur durch üben besser. :pssssst:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon roneighty » So 9. Feb 2014, 21:24

ging es ja doch noch vorwärzt dieses WE :-)

sieht doch gut aus, soweit ich das beurteilen kann und sehe ... :like:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » So 9. Feb 2014, 21:41

Schweißen mache ich ja normal selber, aber nicht an der Außenhaut. Da lasse ich den Profi ran. Bedeutet sonst nur mehr Arbeit und Zeit.

Ja, etwas. Wobei ich nicht behaupten kann, dass die späteren Modelle besonders schlechter sind. Die Konstruktion der hinteren Radläufe ist einfach für'n Arsch! Das verwendete Dichtmittel wird völlig spröde und Salzwasser kann hervorragend eindringen. Das frist sich dann hoch. Der E36 323i von 1995 meines Arbeitskollegen ist soweit, dass ich durch das geschlossene Auto eine Mütze werfen kann. Das hintere Radhaus ist völligst fertig. ALLES! Türen gammeln. Wagenheberaufnahmen sind so durch, dass sie bereits nachgeben. Dementsprechend werden die Schweller großflächig im Arsch sein. Der hat 30.000 km weniger runter. Kannst'e nur noch schlachten und den Rest wegschmeißen.

Alles eine Sache der Pflege. Ich wasche daher meinen E39 bei Salz-Wetter ein Mal die Woche. Und sonst höchstens alle zwei.


Morgen will ich den vorderen Federdom machen. Bis zum Wochenende will ich auf der anderen Seite anfangen. Da wartet auch noch Arbeit auf mich. Sieht aber allgemein besser aus. Die vordere Tür kann ich auch noch etwas entrosten.
Und dann wird konserviert, damit's nicht gleich wiederkommt. Denke für's Lackieren haben wir auch eine Lösung parat.
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » Mo 10. Feb 2014, 20:39

Heute habe ICH mich mal versucht zu schweißen. Bin mit der Zopfscheibe noch mal an eine Roststellen auf dem Kotflügel gegangen...dieses Mal von innen. Grundgütiger! Loch drin. Und was für eins. Kurz versucht drüberzupunkten...keine Chance. Auf Kies gefurzt!
Also mit der Flex ausgeschnitten, einen passigen Schnipsel aus Pappe angefertigt, auf DC04 (Blechgüte) in 0,8 mm verzinkt übertragen. Anschließend reingelegt...bisschen angepasst. Dann mit einem starken Magneten fixiert und angepunktet. Anschließend durchgepunktet, geschliffen, dann hinterleuchtet...immer noch Sieb. Also wieder gepunktet. Das drei Mal..."schon" war es fertig. Für's erste Mal aber gar nicht sooo übel.

Bilder!

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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Mr. Blonde » Mo 10. Feb 2014, 20:55

Na geht doch. :like:

Hast du das mit dem "auf Felgen stellen" bei mir abgekuckt? :verlegen:
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » Mo 10. Feb 2014, 21:02

Öööhm...nö. Das war mehr so aus der Not gebohren. Musste ja an die Wagenheberaufnahmen...und dann ist's ja klar, dass man den Wagen nicht auf dem Wagenheber absetzen kann. :-)

Aber ich find's auf jeden Fall cool. Funzt tiptop. Man kommt gut unter's Auto und der Hobel steht bombensicher. Nervt nur, wenn man was im Radhaus machen muss.

Federdom vorne links ist auch etwas angefressen. Hab ich freigelegt. Ist aber nicht weiter dramatisch. Wird konserviert und die Sache ist für mich gegessen. Ist also noch nicht tot.
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Re: 323ti - PEGgy, die neue Alltagsschlampe

Beitragvon Stuntman Marc » Di 11. Feb 2014, 20:55

Komme gerade aus der Garage. Wieder Rost bekämpft...Rost Busters! Oder In Rust We Trust?


Egal!
Erstmal habe ich mich sehr gefreut, dass meine neuen Sommerräder angekommen sind. ind E34-Stahlfelgen geworden. Habe mich nach der Recherche was man für 7Jx15" ET20 alles anpassen muss kurzer Hand zu einer halben Nummer schmaler entschieden. 6,5Jx15" ET20. Sollen 205er Sommerpellen drauf. Damit sollte das mit ordentlichem Tiefbett satt im Radhaus stehen.

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:pulp:


Ich steh total auf Stahlfelgen. Sieht so nach Nascar aus.



Dann habe ich mich dem Federdom vorne zugewendet. Ich würde mal gerne denjenigen kennenlernen, der damals für den Unterbodenschutz bei BMW zuständig war. Ich würde mich ganz gerne PERSÖNLICH bei ihm erkenntlich zeigen. :koppab: Das ist so eine scheiß versprödete PVC-Kacke!

Das hier ist ein Stück was ich abziehen konnte:

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Ich habe dann alles soweit abgefrickelt. Federdom sieht jetzt so aus:

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Wird morgen dick mit Branth's bleifreier Mennige übergejaucht und übermorgen dick mit FluidFilm Gel BN gestrichen.



Ihr erinnert euch an die rostige Stelle auf der Fahrerseite? Habe mich dazu entschlossen die auch neu einzusetzen, bevor das irgendwann wieder hochkommt.

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Aus dem RePro-Blech vom hinteren Radlauf konnte ich den Teil filetieren und passig einsetzen. Nahm mir einiges an Arbeit ab!

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Anschließend habe ich dann alles eingeschweißt.

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Kurz drübergeschliffen...und bemerkt, dass sich durch die Aktion die ganze Seite nach innen gezogen hat. Prostmahlzeit! Also Seitenverkleidung innen ab und die Stelle von innen ausbeulen...auch da mal wieder das erste Mal. Werde hier noch zum Karosseriebauer. Obwohl der wahrscheinlich über mich lauthals lachen würde.

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