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Vielleicht inspiriert Euch der Text ja auch...

Re: Die Schwalbe - Bullitöters erstes motorisiertes Zweirad

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So, ein bisschen weiter gings.

Geriebe wieder zusammen, spiel eingestellt eingeölt. Lager warm und kubelwelle kalt gemacht und rein damit.
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Seitdem ich Käfers verstorbenen Lötkolben gesehen habe, heißt der hier nurnoch DDR Lötkolben. Ich finde die sehen sich ähnlich und es steht auch nicht drauf wo der gebaut wurde..
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Dann das heiße Eisen äh Alu ausm Ofen geholt, drauftgesetzt, Kubelwellenlager rein und dann gemerkt das ich auch manchmal n Ochse bin weil ich schön vergessen hab den Sicherungsring aus dem Gehäuse zu nehmen
:shit:
Naja, ging ja leicht wieder auseinander, Sicherungsring raus, nochmal in den Ofen, dann 2. Versuch. Schon viel besser, so ohne dat dings da drin.

Lager für die Abtriebswelle gleich hinterher, und zugeschraubt dat Teil.
Spiel am Kubelwellenlager eingestellt, Sicherungsring und Wedi rein.
Lagerspiel der Abtriebswelle eingestellt, Deckel gereinigt, Wedi rein, Dichtung drunter, und nach dem "aufsetzen" der Professionellen Montagehülse aus Malerkrepp druff mit dem Dingens.
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Heute wollte ich dann ma den neuen Kolben dranfriemeln.

Zuerst hab ich mal das Spiel zwischen Kolben und Pleuelauge von dem alten Teil gemessen.
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Da dat Pleuelauge 13mm breit ist, waren dat nach Adam Riese und Gustav Zwerg so etwa 0,2mm.

Ma am neuen Kolben gemessen...
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Ja ne is klar, wat ne Präzision. Ok, ich hatte ja mit sowas gerechnet und gleich noch 1,5mm Anlaufscheiben mitbestellt. Mit denen wäre ich dann bei 0,4mm Spiel, dat sollte ja ok sein.

Bloß ärgerlich das in der Tüte irgendwie nur eine drin war

:-|

Naja, ich bekomme eine nachgeliefert, dann mal sehen.

Re: Die Schwalbe - Bullitöters erstes motorisiertes Zweirad

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dreiradfahrer hat geschrieben:Gehäuse ohne Dichtmasse zugemacht? Sehr mutig ...


Nur die Ruhe, klar Dichtmasse wäre angebracht gewesen, aber ich hab DAMALS in meiner Jugend (unglaublich die Scheiße ist mittlerweile 20 Jahre her) auch ständig an Motoren rumgebastelt und sowas wie Dichtmasse hatte wir damals nicht.
Die Zonenkinder halt, die hatten nix.....



Wie gesagt wir haben damals auch fast alle Motoren "trocken" zusammen gebaut, nicht professionell aber es ging trotzdem. Erfahrung aus über 70 Simsonmotoren....



ABER, wichtig ist zu checken das grad am Anfang das Getrieböl da bleibt wo es ist und der Motor keine Falschluft zieht....
Grad das Kurbelgehäuse solltest man anschauen...


Gruß ICH

Re: Die Schwalbe - Bullitöters erstes motorisiertes Zweirad

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"früher" haben wir das auch bei den Vespamotoren nicht gemacht ... und die Teile oft dreimal zerlegt bis sie endlich dicht waren ...

Ist nur so ein Einwurf von mir, den Seelenfrieden sollte man sich geben und dauerhaft Ruhe haben. Wobei es stimmt schon, rausgesifft haben unsere Simsonmotoren damals auch überall, nur nie an der Mittelnaht.
meine Karren, Reisen und anderes Zeugs:
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Re: Die Schwalbe - Bullitöters erstes motorisiertes Zweirad

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Ich hasse dieses Dichtmassengepansche. An VW Moteren findet man das auch ständig. Ich hab noch nie welche benutzt, ja sogar noch nie ne Tube Schlumpfwichse besessen und mein 430.000 km König rostet an der Ölwanne.

Die Dichtflächen an dem Vogel sind alle 1a, wenn der überhaupt schon mal offen war ist das sehr lange her und es war auch keine Mupe verbaut, also lasse ich es mal drauf ankommen. Allerdings bin ich, wohl durch meine Abneigung gegen das Zeug, auch nicht mal auf die Idee gekommen da was drauf zu schmieren.

Wenn ich ne nochmal aufmachen muss hab ich eben Pech gehabt. Aber vorher war der Motor ja auch dicht.

Ich hab ja zum Glück nicht die Erwartungshaltung, dass das alles beim 1. Versuch perfekt wird, aber wer nicht anfängt sammelt auch keine Erfahrungen.