Tims Altauto-Chronik: CX leuchtet

Was habt Ihr in der Mache? Mit was gurkt Ihr durch die Gegend? Zeigt her Eure Schätzchen!
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Vielleicht inspiriert Euch der Text ja auch...

Re: Alte Autos und so: Das Runde muss ins Eckige.

Beitragvon Bullitöter » Fr 3. Mai 2019, 22:15

Das baut auf :like:
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Re: Alte Autos und so: Das Runde muss ins Eckige.

Beitragvon Fuchs » Sa 4. Mai 2019, 09:16

Frankass hat geschrieben:
shopper hat geschrieben:Glückwunsch zum 2ten Geburtstagstag




Mich würde dennoch interessieren was zum Henker beim Unfallgegner vor sich ging. Einfach nur geistige Umnachtung?


Sieht für mich nach einem provoziertem Unfall aus. Wahrscheinlich relativ "teure" Karre, vorher schon 2 bis 5 mal angeblich unschuldig in Unfälle verwickelt und gut abgerechnet. Muss jetzt nochmal Geld bringen. Die Schilderung des Unfallgegners würde mich interessieren (ich tippe auf: " Der vor mit hat plötzlich stark gebremst (wahlweise gestanden) und ist dann abgehauen")
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Re: Alte Autos und so: Das Runde muss ins Eckige II

Beitragvon CoolCruiser » Sa 4. Mai 2019, 12:10

Deshalb bin ich mittlerweile ein Freund von Dashcams. So langsam geht der Trend ja auch dahin, dass sie vor Gericht anerkannt werden.
Viele Grüße aus Castrop-Rauxel
Matthias
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Re: Alte Autos und so: Das Runde muss ins Eckige II

Beitragvon Hubra Pit » So 5. Mai 2019, 08:28

Hatte kein Internet, habs aber vom Grim auf Woutsäp verfolgt...

Natürlich auch von mir alles Gute...

War heilfroh als ich wusste, dass dir nichts schlimmes passiert ist...
Gruß Pit...

Sorry, aber leider Grimmfan...
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Re: Alte Autos und so: Das Runde muss ins Eckige II

Beitragvon TPM » Mo 17. Jun 2019, 18:11

Moin,

Danke für die Genesungswünsche.

Derweil habe ich das für den temporären Alltag gekauft, diesmal Turbodiesel.

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Um viertel nach zwölf blieb die Uhr stehen.

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Anwalt ist dran, Gutachten fertig, also:

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Fast schon Kunst.

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Letztes Bild: :heul:

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Auf dem Schrott das gesehen und eins mitgenommen, vielleicht wird ein Werkzeugschrank draus. Cool war, dass der SULO-Kundendienst auf meine Anfrage, was das ist, sofort geantwortet hat. Es handelt sich wohl ein Ölfass...

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Derweil angefangen am CX zu arbeiten...

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Nach 7 Jahren Standzeit die Hydraulik durchrepariert und letztes WE störungsfrei fast 1000km gefahren. Geil. :aegypten:

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to be continued...
Viele Grüße...Tim (Dieselqueen)

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Re: Alte Autos und so: Viertel nach 12

Beitragvon TPM » So 28. Jul 2019, 02:29

Guten Abend Gemeinde,

Eigentlich wollte ich am roten Golf ja nicht wirklich viel schrauben, soll ja nur im Alltag fahren.
An dieser Stelle bitte ich alle Golf 2 Eigner einmal ihre Vorderachse zu sorgfältig kontrollieren, unbekannt ist die Stelle ja nicht, aber das kam unerwartet:

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HU vom Vorbesitzer und die H-Abnahme ist kein Jahr her. Stabil ist anders...
Vom weißen Motorspendergolf hatte ich ja die Vorderachse aufgehoben, ebenjene sah äußerlich gut aus, nach vorsichtig dran kratzen auch noch. So lange, bis ich nochmal kräftig gestochert habe. :king:

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Lassen wir das also mit Gebrauchtteilen, bei ebay habe ich für 89€ inklusive Versand eine Nachbauachse erstanden, wider Erwarten war die Passform erstaunlich gut.

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Eine Schraube im Längsträger ist bei der Demontage natürlich prompt abgerissen, nach 2 Muttern aufschweißen und kräfig Rumgewalten ging es dann aber.

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Fazit:

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...abgerosteter Querlenker auch nicht.

Demnächst weiter auf diesem Kanal.
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Re: Alte Autos und so: Golf in Gefahr

Beitragvon weichei65 » So 28. Jul 2019, 14:09

So langsam sind die 30 Jahre alten Gebrauchtteile eben doch durch...

Ist auch schon fast fünf Jahre her, das ich mit dem weissen beim Tüv war. Und genauso lang war der auch nicht mehr auf der Bühne zum nachkonservieren. Schade, aber wenigstens hast du dir keine doppelte Arbeit gemacht. Und 89,- ist ein Hammerpreis!
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Re: Alte Autos und so: Golf in Gefahr

Beitragvon TPM » Mo 29. Jul 2019, 22:28

N Abend,

Stimmt schon, was mich daran wundert: Die Achse vom Weißen war von innen her durchgerostet, bei diesem Exemplar kam die ganze Pest von außen. Vielleicht ist klopfen ab und an doch sinnvoll, was ich sonst nie mache...
Zum Glück ja rechtzeitig bemerkt.
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Re: Tims Altauto-Chronik: Alles auf Anfang

Beitragvon TPM » Do 16. Jan 2020, 03:47

Guten Abend Gemeinde,

Letzter Beitrag von Juli... :schwachsinn:
Zeit für einen (Halb-)Jahresrückblick im Bezug auf dieses Altautohobby. Auch ist mir so, als hätte ich schon mal was zum CX geschrieben. Dem scheint nicht so. Nun.

Im März dieses Jahr habe ich einen CX Break von 1986 gekauft, der 6 Jahre in der Scheune stand.
Unter Freunden zum Fusselkurs, der Zustand entpuppte sich von anfansg äußerst mittelmäßig hin zu wirklichem Schrott. Aber nunja, einmal mit Hydropneumatikfahren infiziert, geht das nicht mehr weg.

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Auch auf dem FFT war ich damit.

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Wie man auf dem zweiten Bild sieht, hat das Auto einen kräftigen Dachschaden gehabt und reichlich Rost. Da ich aber ein Ganzjahresalltagsauto möchte, ist das nur Recht, kein gutes Exemplar zu verschleißen. Egal wie gut man gegenankonserviert, aber min. 30.000km/Jahr und im Winter werden alles irgendwann aufbrauchen.

So fing alles an:

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Na gut, scheinbar muss die Dachhaut partiell erneuert werden.

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Denkste. Insgesamt liegen hinten beim CX Break 7 (!) Bleche aufeinander, ab Werk unkonserviert und in den späten Modelljahren reilich schlampig verarbeitet, zumal ein Schwamm drinsteckt.

Radikale Lösung:

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Es folgte ein schrittweiser Neuaufbau der Dachkante hinten.

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Den seitlichen Dachschaden wollte ich erst von einem Dellendoktor entfernen lassen. Nachdem mir ein Dutzend Betriebe leider nur erzählen konnten, warum man das nicht reparieren kann, die Welt schlecht ist und warum sie sich gemobbt fühlen, halt selbst den Hammer geschwungen.

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Wirklich gerade wird das Dach eh nicht mehr. Muss es für ein Alltagsodltimer auch nicht.

Hinten rechts hatte das Auto mal einen Unfall, der dilletantisch geflickt wurde. Das habe ich dann nochmal gemacht.

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Nun war die warme Zeit des Jahres bereits rum, selbst lackieren schied also nicht nur wegen meiner mangelnden Fähigkeiten und Lust dazu aus, sondern schlicht ob der Jahreszeit.
Also nächste Runde für lokale, überforderte und lustlose Betriebe. Manche Betriebe hatten pauschal keine Lust und meine Ausschreibung in geeigneten Portalen fand exakt keine Resonanz. Monate warten wollte ich aber auch nicht.

Ich denke das Hauptproblem war für die handvoll fähiger Lackbetriebe das richtige Maß an Perfektion zu finden, eben nicht best of show, aber vorzeigbar.
Ein Betrieb fand sich dann und machte mir einen Hammerpreis, dann mal los. Im Internet schwirrt dieser Prospekt einer CX Leiche rum:

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Einige Wochen später:

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Das Dach ist dem Lackierer ganz gut gelungen, den Silberton hat er leider aus offensichtlicher Bocklosigkeit voll verhauen. Und die Delle vorn im Kotflügel selbstverständlich frisch mitlackiert. Es gibt Momente im Leben... :rotekarte:

Egal. Auto außenrum wieder vorzeigbar. Die Fahrertür muss noch getauscht werden und die Heckklappe gerichtet werden. Das ist aktuell in Arbeit.

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Außerdem hat das Auto das Kühlsystem aufgeblasen und auf dem Rückweg vom FFT 1L Wasser auf 100km verbraucht. Temperatur? Keine Ahnung. Die Temperaturanzeige hat Aufpreis gekostet. Auch diese rüste ich aktuell nach.
In logischer Konsequenz die Rübe abgerissen.

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Kopfdichtung durch? Nein, der Kopf selbst. Leute, wechselt euer Kühlmittel!

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Aluschrott.

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Rostnarben in Zylinder 4. Diese habe ich wegignoriert, was doof war. Inzwischen hat der Motor zwar einen Kopf, aber der 4. Topf komprimiert kaum mehr. Mist.
Anlässlich dieser Gelegenheit wird hier ein Turbodiesel eingepflanzt.

Apropos Kopf. Erstmal spontan in die Normandie gurken und Ersatzteile holen.

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Gemachter Kopf. Neue Wirbelkammern, Sitzringe geschliffen, einmal komplett mit Reis quasi.
War nicht günstig. Aber das ist Citroen fahren nie.

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Schon schick, wenn auch vergebens, siehe oben. Kommt ins Regal für später. Der Tag kommt gewiss.

Nachdem der letzte Scheibeneinbau daneben ging, folgte heute der nächste Versuch samt neuer Antenne. Trommelwirbel:

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An einem Golf ist das einfacher...

So weit zu meinem werdenden Alltagsbreak und den Arbeiten 2019 daran. Viele Fotos habe ich nicht gefunden oder gar nicht erst gemacht, aber man erahnt die versehentliche Restauration.
Erstmal zwischenspeichern.
Viele Grüße...Tim (Dieselqueen)

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Re: Tims Altauto-Chronik: Alles auf Anfang

Beitragvon TPM » Do 16. Jan 2020, 04:10

So, weiter im Text. Was war sonst noch?
Die Ostmopeds und der W123 haben wie erwartet ihren Job gemacht und störungsfreie, dafür freudvolle Kilometer beschert.

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Ein Alltagsauto hatte ich dann ja wieder nicht. Der tornadorote Golf zwei Beiträge über diesem war leider in jeder Hinsicht durch und wurde im August über ebay Kleinanzeigen mit vertretbarem Verlust entsorgt und wird nach Ablauf der HU beim neuen Besitzer hoffentlich im Schrott landen.

Also wieder vor den Kleinanzeigen gesessen. In Schorndorf bei Stuttgart wurde wortkarg und schlecht bebildert ein Auto angeboten, dessen Optik mich sofort ein "Merken-Sternchen" bei den Kleinanzeigen setzen ließ.

Diverse Telefonate und weitere per Whatsapp verschickte, mäßig aussagekräftige Bilder später saß ich 500km im Auto und man wurde sich handelseinig.

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Ein Golf 2 Diesel von 1985, 300.000km gelaufen, Blechsubstanz aber wirklich gut, wenngleich sicherlich diesen Sommer hier und da etwas Schweißbedarf erledigt werden muss. Kein Vergleich zur roten Gurke.

Gekauft wegen der Farbe! Total verranzt im Originallack, dem wohl seltensten Farbton auf dem Golf 2.
Ein kurios bestelltes Auto. Golf 2 mit 4 Türen, Saugdiesel und 5 Gang. Sonst nichts, außer einer Farbe die nicht mal die Doppelwobber kennen. Und nein, es ist kein Vaillant Firmenauto...

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Der Innenraum war wegen hygienischen Bedenken leider nicht tragbar und weshalb ich diesen zu 90% gegen den Innenraum meines verunfallten grünen Golfs getauscht habe.

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Ranzkarren unter sich:

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Zwischendurch ist mir eine ESP hochgegangen, danke an Weichei für die spontan abgeholte Ersatzpumpe, die nach einer Nacht stehen zum Leben erwachte. Seitdem schon wieder 4000km getreckert.

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Wenn der CX fertig ist, darf hier ein AFN einziehen, die Optik bleibt natürlich unverändert.

Damit habe ich fertig und bis bald auf diesem Kanal.
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