Ich bin zwar sonst eher der Mitleser in diesem Forum, da ich momentan nicht wirklich ein Auto zum fusseln besitze, hoffe aber trotzdem vllt. einen Ratschlag von euch zu bekommen...

Und zwar geht es um das A604 42LE Ultradrive Getriebe aus einem 97er Chrysler Vision. (167.000 Km)
Kurz vor dem Schaltvorgang des Getriebes treten lastenabhängig "Vibrationen" auf, die teilweise bis in das Lenkrad zu spüren sind.
Soll heißen, wenn man z.b. an einer Ampel auf "D" flott anfahren möchte und das Getriebe zwischen 2500 - 3000 U/min vom 1. in den 2. gang hochschaltet, vibriert vor dem Schaltvorgang richtig das Lenkrad, als ob sich das Getriebe nicht sicher ist, ob es hochschalten soll oder nicht.
Das ganze tritt lastabhängig auf, also z.b. teilweise in den höheren Gängen (manchmal aber auch da, wenn auch schwächer) oder auch beim Rollen bergab oder einfach (teilweise!) bei ruhiger Gangart funzt der Gangwechsel ohne jegliches rucken.
Dazu sei auch gesagt, dass das ganze "vor" dem Gangwechsel vorkommt... Der Schaltvorgang an sich ist "weich" und eigentlich auch kaum zu spüren.
Ein ATF-Wechsel wurde von mir kürzlich erst 2 mal (damit auch das alte Öl aus dem Wandler rauskommt) mit MOPAR ATF+4 durchgeführt (inkl. Filter). Das alte Öl was ich abgelassen habe war rot und roch auch nicht verbrannt. Ich habe die Ölwanne mit Benzin ausgewaschen und am Magneten waren keine Späne erkennbar.
Ich fahre das Auto auch amerikanisch (max 130 trotz ATF-Kühler auf der Autobahn), da ja speziell amerikansche Automatiken für Hitzeprobleme bekannt sind.
Hat von euch jemand eine Idee, was das sein könnte? Bin da momentan echt verzweifelt... Und ich mag den Wagen auch nicht aufgeben, da ich den gut "leiden" kann

Habe die Getriebe Eingangs- und Ausgangssensoren getauscht, hat aber nichts gebracht. Werde auch nochmal zu Chrysler fahren (der Wagen hat bereits OBD 2 und das Getriebe ein eigenes Steuergerät) und auslesen lassen, aber ich vermute wohl eher einen mechanischen Fehler und da wird ja meines Wissens nach nicht hinterlegt... ?!?
Ich weiß, Ferndiagnosen sind schwierig, aber vllt. ist das von mir Beschriebene ja ein typisches Symptom für einen bestimmten Fehler...?!? Wandler oder vllt. die Steuerung, die über einen "Solenoid-Magnetventilblock" funktioniert, was auch immer das heißen mag...?
Viele Grüße und Danke schonmal!
Marcus