Es war einmal ein 1.8l-Motor, nennen wir ihn mal SH, mit einem wunderbaren Vergaser drauf, herrlich zuverlässig, mit top Verbrauch und herrlicher Leistungscharakteristik - schön satt untenrum, aber obenrum auch ziemlich kräftig. Aber hin und wieder gab es Momente, da fühlte der Motor, dass auch mehr ginge - vor allem wenn es auf der Autobahn vollbesetzt ne kräftige Steigung hinaufging.
Dieser Motor hatte einen jüngeren Bruder, der minimal größer geraten war, mit vollen 2l und etwas mehr Verdichtung, 3A genannt. Leider hatte der 3A Flausen im Kopf, naja, eher was am Kopf. Ne schreckliche KE-motronik nämlich, die ihrerseits solch dumm Tüch wuchern ließ, wie Sensoren, ein Steuergerät, und 5 bar Benzindruck

Da dachte sich der SH "Schade um den Bruder, aber das etwas breitere Kreuz könnte mir zugute kommen, und mehr Verdichtung ist immer fein. Und dazu mein herrlicher Kopf, mit seinem wunderbaren Vergaser, der lässt sich doch glatt umschrauben..."

So und jetzt die Überlegung: Wenn die Ventilgröße, Steuerzeiten sowie Luft- und Abgasführung sich nicht ändern, also nur die "Pumpe" untenrum etwas größer wird, sollte sich doch an den Strömungsverhältnissen und dem erforderlichem/entstehendem Gemisch nicht allzu viel ändern. Und da es mir ausschließlich um Durchzug und weniger um machbare Höchstleistung geht, könnte man den Gaser eigentlich in Ruhe lassen.
Oder hab ich da nen Denkfehler? Jemand Ideen dazu?
Und wenn der Gaser doch kundige Hände braucht, wüsste wer jemand der sich mit der ollen Japan-VAG-Connenction auskennt?